WerteUnion-Chef zu Gast bei der JU Mannheim

Der Bundesvorsitzende der „WerteUnion – Konservativer Aufbruch“ Alexander Mitsch war am Montag, den 5. März 2018, auf Einladung des JU-Kreisvorsitzenden Lorenz Siegel zu Gast im Jour fixe der Jungen Union (JU) Mannheim zum Thema „Quo vadis, CDU?“. Nach einem interessanten Impulsvortrag über die Gründungsgeschichte der WerteUnion, die sich seit 2015 aus unterschiedlichen konservativen Initiativkreisen im gesamten Bundesgebiet gebildet hat, diskutierten die zahlreichen JU-Mitglieder knapp drei Stunden konstruktiv-kritisch darüber, wie die CDU sich künftig positionieren muss, um – im Gegensatz zur SPD – den Status als Volkspartei nicht zu verlieren. Als Zusammenschluss dieser Mitgliederinitiativen ist es erklärtes Ziel der WerteUnion, die konservativen und wirtschaftsliberalen Kräfte innerhalb der Union stärker zu vernetzen und dazu beizutragen, dass sich insbesondere die CDU wieder auf ihren ursprünglichen Markenkern besinnt.

„Rechts von der Union darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben, sagte einst CSU-Chef Franz-Josef Strauß. Dieser Satz hat immer noch seine Berechtigung und Gültigkeit. Die CDU muss sich wieder als Partei rechts der Mitte aufstellen. Unser Ziel muss es sein, dass wir durch unsere Politik die AfD langfristig wieder überflüssig machen“, zeigte sich JU-Chef Siegel überzeugt.

Für die Junge Union ist klar: Das Konservative ist neben dem Christlich-Sozialen und dem Liberalen eine der drei Wurzeln der CDU. Keines dieser sinnstiftenden Elemente darf vernachlässigt oder gar als überflüssig betrachtet werden. Nur im Zusammenspiel kann die CDU erfolgreich sein.

Die Vorsitzenden Mitsch und Siegel waren sich einig, dass das Vertrauen der Deutschen in die Unionspolitik gestärkt werde, wenn die Christdemokraten beispielsweise dafür Sorge tragen, die europaweite Flüchtlings- und Migrationskrise durch massive Begrenzung und Steuerung zu lösen. „Den kriminellen, menschenverachtenden Schlepperbanden muss das Handwerk gelegt werden. Unkontrollierte Einwanderung nach Europa bzw. Deutschland darf es nicht geben. Fluchtursachen müssen primär vor Ort bekämpft werden.“
Die anwesenden JUlerinnen und JUler waren der Meinung, dass die Rückgewinnung der in den letzten Jahren verlorengegangenen Glaubwürdigkeit der Union zwingende Grundlage für eine Erneuerung und zukünftige Wahlsiege sei. Neue Personen in Partei- und Fraktionsführung stünden einem Aufbruch gewiss nicht im Wege.

Abschließend bedankte sich Lorenz Siegel als JU-Kreisvorsitzender im Namen aller Mitglieder bei WerteUnion-Chef Alexander Mitsch für seine Bereitschaft mit der JU Mannheim versiert über ein wohl für alle Parteimitglieder hochspannendes Thema zu diskutieren und verabschiedete ihn mit einem kleinen Präsent der heimischen Gebäckspezialität „Mannemer Dreck“.

 

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