Vier Tage in der Hauptstadt!

Dokumentationszentrum Topographie des Terrors

Dokumentationszentrum Topographie des Terrors

Vier spannende Tage verbrachten die Mitglieder der Jungen Union (JU) Mannheim auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel MdB und des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung in Berlin. Der Schwerpunkt der Tagung für politisch Interessierte vom 23.09. – 26.09.2018 in der Bundeshauptstadt lag dabei auf der politischen Historie Deutschlands.

Auf der Agenda stand zunächst eine Führung durch das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors. Dort informierten sich die Teilnehmer eindrücklich über die Institutionen, die verantwortlich für die grausamen Verbrechen während der Zeit der nationalsozialistischen Terrorherrschaft waren. Die perfiden Methoden von Schutzstaffel (SS), Sturmabteilung (SA), Geheimer Staatspolizei (Gestapo) und der anderen Beteiligten der NS-Zeit, mit denen unzählige Menschen verfolgt, gefoltert und ermordet wurden, haben die Teilnehmer dabei nachdrücklich erschüttert.

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Mit dem anschließenden Besuch der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit (Stasi) wanderte der Fokus der Tagung auf die Nachkriegszeit. Vor Ort ist inzwischen die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen entstandenen. Dort konnten die mitgereisten JU-Mitglieder während einer Führung über das Gelände mit einem anwesenden Zeitzeugen ausführlich über die kriminellen Machenschaften der Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik reden. Besonders schockiert waren dabei alle über den im Keller angelegten, fensterlosen feuchtkalten Zellentrakt (dem sog. „U-Boot“). Mit Schlafentzug, stundenlangem Stehen, jahrelangem Arrest oder Aufenthalt in Wasserzellen wurden dort zu Zeiten der DDR Geständnisse von den Häftlingen erzwungen.

Parlamentshistorische Ausstellung

Parlamentshistorische Ausstellung

Einen Überblick über die bewegte Vergangenheit Deutschlands konnten die Tagungsteilnehmer außerdem noch einmal bei einem Besuch der Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege – Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“ bekommen. „Uns ist bewusst, dass es unsere Aufgabe ist, unsere freiheitliche demokratische Grundordnung gegen die Feinde der Verfassung zu verteidigen“, zeigte sich der JU-Kreisvorsitzende, Philipp Rudi, im Hinblick auf die deutsche Vergangenheit entschlossen.

Mit den Informationsgesprächen im Auswärtigen Amt und im Bundesrat begann anschließend der Teil der Tagung, der sich mit der politischen Gegenwart auseinandersetzte. Vor Ort wurde den Anwesenden der Umfang der diplomatischen Arbeit des Auswärtiges Amtes im In- und Ausland präsentiert. „Angesichts zahlreicher aktueller internationaler Krisen sind gute multilaterale Beziehungen von größter Bedeutung“, äußerte sich Gernot Wilken, Teilnehmer und JU-Vorstandsmitglied, nach dem Vortrag des Referenten in der Diskussion mit den anderen Reiseteilnehmern.

Gruppenfoto im Auswärtigen Amt

Gruppenfoto im Auswärtigen Amt

Abschließend besuchten die JU-Mitglieder noch eine Plenarsitzung des 19. Deutschen Bundestages und diskutierten mit dem Gastgeber der Reise, Nikolas Löbel MdB, aktuelle tagespolitische Themen. Das besondere Augenmerk der Diskussion lag dabei auf bundespolitischen Themen, die Mannheim besonders betreffen. „Die Vertretung Mannheims in Berlin und der Welt liegt bei Nikolas Löbel in guten Händen“, sind sich die mitgereisten JU-Mitglieder abschließend sicher.

© Junge Union Baden-Württemberg