Conservare – die Umwelt bewahren

Für mehr #UMWELTSCHUTZ in Mannheim

Für mehr #UMWELTSCHUTZ in Mannheim

Unsere Natur ist von elementarer Bedeutung für unser tägliches Leben. Zu ihrem Schutz müssen wir daher unbedingt beitragen. Die Naherholungsgebiete und Stadtparks leisten mit ihrer Flora und Fauna einen wichtigen Beitrag zum notwendigen Ausgleich nach einem langen Tag in der Schule, der Universität oder bei der Arbeit. Sie sorgen so auch im Stadtinneren für eine hohe Lebensqualität.

Schutz der Umwelt

Wir haben nur eine Erde. Diese müssen wir bewahren. Dazu muss auf eine deutliche Senkung des Ressourcenverbrauchs zum Schutz unserer natürlichen Ressourcen hingewirkt werden. Mannheim ist mit 241 Kilogramm Haus- und Sperrmüll je Einwohner – bedauerlicherweise ziemlich deutlich – immer noch Baden-Württembergs Müllhauptstadt. Umweltschutz beginnt aber auch bei der Vermeidung von Abfall und der damit einhergehenden Schonung von Ressourcen. Die Stadt muss ihre Bürger deshalb für einen sorgsameren und nachhaltigeren Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen sensibilisieren.

Gleichzeitig sollte das Umweltbewusstsein der ansässigen Unternehmen gestärkt werden. Durch finanzielle Anreize für neue, innovative und umweltschonende Technologien kann nicht nur für mehr Umweltschutz gesorgt, sondern gleichzeitig auch etwas zum Wirtschaftswachstum beigetragen werden.

Die Stadt Mannheim sollte außerdem künftig deutlich mehr Bäume im Stadtgebiet pflanzen und viele Flächen begrünen, um das Klima in der Stadt zu verbessern.

Schließung des Stadtbahn-Rings

Wir fordern weiterhin eine grundlegende Neuplanung der Verkehrssituation zwischen den Quadraten C8 und K7 mit Prüfung der Verlegung des Durchgangsverkehrs in einen Tunnel. Durch Tunnelein- und -ausfahrten direkt nach der Kurt-Schumacher-Brücke sowie der Jungbuschbrücke und in Höhe von K7 könnte eine Verlegung eines Großteiles des Kraftverkehrs möglich sein. Im Anschluss bestünde die Möglichkeit, die Straßenbahn auf voller Strecke oberirdisch zu führen. Mittels eines zweistöckigen Ausbaus der Unterführung der Kurt-Schumacher-Brücke in Richtung Schloss könnte erreicht werden, dass dort ÖPNV und Autos auf getrennten Fahrbahnen übereinander verkehren. Damit bestünde die Möglichkeit, die lange überfällige Schließung des Stadtbahn-Rings endlich in Angriff zu nehmen.

Die nun freiwerdende ebenerdige Freifläche könnte zur Anlegung eines parkähnlichen Bereichs genutzt werden. Hier würden künftig lediglich Stadtbahnen sowie Anwohner verkehren. Die Verlegung des Autoverkehrs würde zu einer Senkung des Lärmpegels und einer Verbesserung der Luftqualität vor Ort führen. Hierzu würde auch die dort anzulegende Parkanlage beitragen. Gleichzeitig würden Quadrate und Jungbusch enger zusammenwachsen, da die Querung von einem Stadtviertel in das andere erheblich erleichtert wird. Die Unfallgefahr würde vermindert.

Wir fordern die Stadt ausdrücklich auf, ein Gutachten mit einer Machbarkeitsstudie zur Schließung des Stadtbahn-Rings in dieser Form in Auftrag zu geben.

Lärm macht krank

Die bewährten Poser-Kontrollen in Mannheim müssen aufrechterhalten werden. Das Aufgebot der Einsatzgruppe Poser ist je nach Bedarf auszuweiten und diese personell aufzustocken. Unterstützend kann auch in diesem Fall der kommunale Ordnungsdienst herangezogen werden.

Die Mannheimer Bevölkerung wird aber nicht nur von lauten Autos gestört, sondern auch von beständigem Bahnlärm, von dem eine Vielzahl an Einwohnern nach wie vor täglich betroffen ist. Alle realistischen Möglichkeiten inklusive einer Tunnelvariante müssen daher ergebnisoffen diskutiert und bewertet werden. Wir fordern anschließend eine zeitnahe Einigung auf ein Konzept, um den Versprechungen an die Bürger für ruhigeres Wohnen endlich nachkommen zu können.

Naherholungsgebiete sichern

#AUSGLEICH finden in Mannheim

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Die weitläufigen Ufer von Rhein und Neckar laden zum Entspannen und Grillen ein. Diese Rückzugsorte müssen bewahrt werden! Daher fordern wir die Errichtung weiterer Toilettenanlangen an allen Zugängen zu den Flüssen. Um die Flussufer darüber hinaus ansehnlicher zu gestalten, müssen zusätzliche Sitzgelegenheiten errichtet sowie Mülleimer und Fahrradständer aufgestellt werden. Da auch Sportgeräte zu Erholung im Freien beitragen, bedarf es einer Ausweitung des jetzigen Angebots in Form von zusätzlichen Anlagen.

Wir bekennen uns klar zu den blühenden Parklandschaften des Luisenparks und des Herzogenriedparks. Beide Parkanlagen erhöhen als innerstädtische Erholungsorte die Wohnqualität beträchtlich und sind von unschätzbarem Wert für Menschen jeden Alters in Mannheim und der Region. Mannheim kann sich zudem vieler kleiner Grünflächen erfreuen, die das Stadtbild vor Ort verschönern. In ihre kontinuierliche Pflege und Erhaltung sollte künftig verstärkt investiert werden.

Spielplätze schützen

Spielplätze sind für Kinder da – Zigarettenkippen, Glasflaschen, Spritzen und sonstiger Müll haben dort nichts verloren. Neben der Aufstellung weiterer Mülleimer fordern wir insbesondere die Installation von blauem Licht, um Drogenjunkies in den Abendstunden von den Spielplätzen fernzuhalten. Gleichzeitig müssen die Mannheimer Abfallwirtschaft, der kommunale Ordnungsdienst und die Polizei eng zusammenarbeiten, um saubere und sichere Spielplätze zu gewährleisten. Bei der Sanierung bestehender und Planung neuer Anlagen muss auf die verschiedenen Altersklassen Rücksicht genommen werden, damit die Angebote möglichst viele Kinder ansprechen.

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