Cleveres Mannheim

Für Deutschlands beste #BILDUNG

Für Deutschlands beste #BILDUNG

Entscheidend für die Zukunft junger Menschen ist bestmögliche Bildung. Hier ist es in erster Linie Aufgabe der Stadt Mannheim, für optimale Voraussetzungen vor Ort zu sorgen. Wir fordern eine unbürokratische und schnelle Sanierung der Mannheimer Schulen. Die Ausstattung der Schulen für die Lehre in den naturwissenschaftlichen Fächern muss dringend verbessert werden.

Schule von morgen

Über notwendige Sanierungen hinaus muss die Stadt für eine moderne Bildungslandschaft sorgen. Dazu gehört die flächendeckende Ausstattung der Schulgebäude mit WLAN für die Lehrkräfte, SMART Boards und Computerarbeitsplätzen. Notwendig ist zudem, Kindern ein Gespür im Umgang mit modernen Medien und Unterhaltungstechnik zu vermitteln. Das setzt voraus, dass die Lehrer in diesem Bereich fachgerecht weitergebildet werden, um zeitgemäßes Wissen vermitteln zu können. Denn Digitalisierung kann nur dort stattfinden, wo Heranwachsenden auch ein Umgang mit entsprechenden Technologien und Endgeräten beigebracht wird. Daher fordern wir, dass Digitalisierung auch in unseren Schulen stattfindet. In verpflichtenden Schulungen (Blockveranstaltungen, Projektwochen) zu IT- und Medienkunde sollen die Schüler den Umgang mit den neuen Medien erlernen. Dabei soll ihnen der sensible Umgang mit eigenen Daten und Daten Dritter beigebracht werden. Außerdem müssen Kinder frühzeitig darin geschult werden, die Glaubwürdigkeit von online verfügbaren Informationen zu hinterfragen. Die Schulungen sollen ebenfalls das Interesse der Schüler an dem zukunftsträchtigen Tätigkeitsfeld der Informatik wecken und sie dazu ermutigen, Informatik als Schulfach zu belegen und als Berufsfeld in Erwägung zu ziehen.

Darüber hinaus streben wir ein Pilotprojekt der digitalisierten Schule nach estnischem Vorbild an, das an ausgewählten Mannheimer Schulen umgesetzt werden soll. Dazu zählen digitale Klassenbücher, WLAN für alle Schüler im Unterricht und in den Pausen und damit beinahe einhergehend ein Erlass des an vielen Schulen strikten Handyverbots. Schüler sollen ihre Mobiltelefone nutzen dürfen. Allerdings sollen für den Projektzeitraum auch Experten herangezogen werden, die den Schülern im sinnvollen Umgang mit Technik im Unterricht unterstützend zur Seite stehen. Der Zugang zu bildungsfernen Inhalten kann dabei durch die Anwendung von technischen Filtern reglementiert werden.

Keine verpflichtende Ganztagsschule

Die Bildung unserer Kinder liegt uns sehr am Herzen. In Deutschland genießt jedes Kind unabhängig von seiner Herkunft das Recht auf Bildung. Uns ist allerdings auch wichtig, dass die Freizeit nicht zu kurz kommt. Gerade in jungen Jahren ist es entscheidend, einen möglichst abwechslungsreichen Alltag genießen zu können, damit Kinder Einblicke in möglichst viele verschiedene Aspekte des Lebens erhalten. Wir sprechen uns aus diesem Grund entschlossen gegen das Modell einer verpflichtenden Ganztagsschule aus. Kindern muss es grundsätzlich möglich sein, nach dem Unterricht privaten Tätigkeiten beispielsweise in sportlichen oder gesellschaftlichen Gruppen und Vereinen nachzugehen. Das darf nicht durch lange Schulzeiten blockiert werden.

Damit beide Elternteile die Chance haben, am Arbeitsleben in Vollzeit teilzunehmen, muss die Stadt aber für ein bedarfsgerechtes Angebot von Hortplätzen sorgen. Das Angebot der freiwilligen Ganztagsschulen könnte gleichzeitig um Kooperationen mit Vereinen und Musikschulen erweitert werden. Dadurch könnte bei den Kindern und Jugendlichen das Interesse an sportlichen und kulturellen Freizeitangeboten geweckt werden. Zudem würde wiederum beiden Elternteilen die Möglichkeit eröffnet, am Arbeitsleben in Vollzeit teilzunehmen.

Durchsetzung der Schulpflicht

Der Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung ist ein Privileg und Grundvoraussetzung für das spätere Leben. Leider besuchen nicht alle Kinder und Jugendlichen die Schule, obwohl in Deutschland eine allgemeine Schulpflicht herrscht. Diese Pflicht ist durchzusetzen. Verstöße gegen die Schulpflicht sollten auch weiterhin mit Bußgeldern geahndet und die Schüler der Schule notfalls polizeilich zugeführt werden.

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