Die Bundeswehr gehört in die Mitte der Gesellschaft

Lorenz Siegel zur Kritik des DFG-VK

Lorenz Siegel zur Kritik des DFG-VK

„Die Bundeswehr gehört als Parlamentsarmee unbestreitbar zu Deutschland. Sie gehört in die Mitte der Gesellschaft und in die breite Öffentlichkeit!“, zeigt sich das Mannheimer JU-Landesvorstandsmitglied und seines Zeichens selbst ehemalig Freiwillig Wehrdienstleistender, Lorenz Siegel, irritiert über die Kritik der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner Mannheim-Ludwigshafen (DFG-VK). Hintergrund der Kritik ist die mit Werbung der Bundeswehr folierte Straßenbahn der Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft (RNV).

„Unsere Bundeswehr leistet einen elementar wichtigen Beitrag für die Sicherheit Deutschlands und Europas. Seit Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht muss sie wie jeder andere Arbeitgeber um Nachwuchskräfte werben“, pflichtet ihm der JU-Kreisvorsitzende, Philipp Rudi, bei. „Das Bekleben einer Straßenbahn in flecktarnfarbener Camouflage ist dabei weder anstößig noch grenzverletzend; die verwendeten Slogans bedienen sich den in der Marketingbranche üblichen Formulierungen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen“, ergänzt Siegel.

„Wir können die Behauptung der DFG-VK, die Bundeswehr würde die mit Auslandseinsätzen verbundenen Gefahren für die Soldaten verharmlosen, nicht nachvollziehen. Wer sich in einen Krisenherd wie Afghanistan begibt, um vor Ort für Sicherheit zu sorgen, der weiß, worauf er sich einlässt“, zeigt sich Rudi entschlossen. Und weiter: „Es gehört mit zu den originären Aufgaben einer Armee, dass diese im Zweifel auch kämpfen muss. Tod und Verwundung, auch durch PTBS, sind deshalb immer ein Thema.“

„Wir stehen an der Seite unserer deutschen Soldaten. Statt Hass, Hetze und offener Ablehnung verdienen die Bundeswehrangehörigen unseren tiefsten Respekt und unsere Dankbarkeit für ihren nicht selten lebensgefährlichen Dienst. Die Anschuldigungen der Kriegsdienstgegner sind haltlos“, sind sich die Mitglieder der Jungen Union (JU) Mannheim abschließend einig.

JU & CDU: Haltestelle mit Schutzplanken sichern

Die Junge Union Mannheim (JU) und der CDU-Ortsverband Neckarau fordern nach wiederholten Unfällen eine nachhaltige Sicherung der Straßenbahn-Haltestelle „Friedrichstraße“ in Neckarau. Zuletzt raste am Freitag, den 12.05.2017, ein Autofahrer in das Wartehäuschen der Haltestellenseite mit Fahrtrichtung Rheinau.

„Verursacht durch überhöhte Geschwindigkeit, Fahrfehler und Unachtsamkeit im Straßenverkehr krachen fast schon regelmäßig Autos in die wohl am stärksten genutzte Straßenbahn-Haltestelle in Neckarau. So darf es nicht weitergehen! Hier stehen im Zweifel Menschenleben auf dem Spiel. Eine bauliche Befestigung mit Leitplanken – wie vor dem Umbau im Jahre 2011 vorhanden – gilt es unverzüglich wiederherzustellen“, so der Neckarauer CDU-Ortsvorsitzende Stefan Busch und JU-Chef Lorenz Siegel einhellig.

Nach Meinung der Christdemokraten sind die Mannheimer Stadtverwaltung und die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) jetzt gefordert, geeignete Maßnahmen zu treffen, um künftig schwere Unglücke zu verhindern. Weiter halten sie eine ergebnisoffene Prüfung der Durchführung von regelmäßigen verdeckten Geschwindigkeitskontrollen für geboten. Der Bereich um die Straßenbahn-Haltestelle dürfe sich nicht zum Unfallschwerpunkt entwickeln. Die Fahrer der Unfallwagen hatten in der Vergangenheit die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren und waren in das Wartehäuschen der Haltestelle geschleudert. Die Vorsitzenden von JU und CDU kündigten an, sich sowohl im Bezirksbeirat als auch in der Kreispartei und Gemeinderatsfraktion mit besonderem Nachdruck für die Sicherheit der wartenden Fahrgäste einsetzen zu wollen.

 

 

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