„Ausbildung attraktiver machen und flexible Strukturen im Arbeitsalltag schaffen“

Torbjörn Kartes MdB über aktuelle Herausforderungen in der Arbeitsmarktpolitik

Torbjörn Kartes MdB

Auf Einladung der Jungen Union Mannheim und Jungen Union Ludwigshafen war Torbjörn Kartes vergangenen Montag zu Gast in Mannheim. In Zeiten nie gesehenen Wohlstandes bewegt sich Deutschland wirtschaftlich auf sehr gutem Terrain. Dennoch steht das Land vor großen Herausforderungen, die noch vor 20 oder 30 Jahren nicht absehbar waren: Einerseits macht Unternehmen branchenübergreifend ein Fachkräftemangel zu schaffen, dessen Höhepunkt noch nicht erreicht ist. Andererseits gibt es immer noch keinen Schlüssel für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

In Torbjörn Kartes MdB aus Ludwigshafen konnten die Junge Union Mannheim und Ludwigshafen einen Experten in Sachen Arbeitsmarkt für ihren gemeinsamen Jour fixe gewinnen. Der studierte Jurist ist ordentliches Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales im Bundestag und setzt auf eine „umfassende Strategie, deren Ziel es sein muss, das gesamte Arbeitskräftepotential auszuschöpfen“. Kartes verweist auf ältere Arbeitnehmer, die ihren Übergang in den Ruhestand flexibler gestalten möchten, aber auch auf Eltern, die sich nach mehr Flexibilität zwischen Familie und Arbeitsalltag sehnen. Für die Junge Union ist klar, dass Rentner, die gerne weiterhin arbeiten möchten, unbedingt gehalten werden müssen.

Diskussion mit Torbjörn Kartes MdB

Zurückzuführen sind die aktuellen arbeitsmarktpolitischen Probleme allerdings nicht nur auf den Verlust an erfahrenem Personal, sondern auch auf die offenkundig fehlende Attraktivität von Ausbildungsberufen. „Abiturienten interessieren sich nachweislich immer weniger für eine Ausbildung. Dazu kommt, dass die Zahl an Abiturienten per se steigt“, so Philipp Rudi, Vorsitzender der JU-Mannheim. Wiederum damit verbunden ist eine größere Zahl an Studenten. Abgesehen davon werden aktuell weitere Anreize geschaffen, die die Aufnahme eines Studiums erleichtern. Mittlerweile ist sogar mit einem Fachabitur ein Studium an der staatlichen Universität möglich, wenngleich dazu noch weitere Bedingungen erfüllt sein müssen. Dadurch strömen viele Realschüler über Umwege an die Universitäten und Hochschulen. Diese Realschulabsolventen fehlen Unternehmen dann oft, um die offenen Ausbildungsstellen zu besetzen. „Durch den zunehmenden Digitalisierungs- und Automatisierungsgrad werden bessere Qualifikationen der Bewerber erwartet, die sich junge Menschen eher an Hochschulen erhoffen. Das duale Ausbildungssystem hat jedoch schon in der Vergangenheit bewiesen, Schulabgänger passgenau auf die Berufswelt vorzubereiten – es muss im Interesse aller Akteure liegen, diese Stärke zu bewahren.“, so der JU-Vorsitzende aus Ludwigshafen, Simon Rapp. Torbjörn Kartes MdB erkennt das Problem der Akademisierung: „Die immer besseren Zugangsmöglichkeiten für ein Studium führen zwangsläufig zu Attraktivitätseinbußen der Ausbildungsberufe. Doch genau daran müssen wir ansetzen.“ Ziel müsse sein, die Ausbildung ganz unabhängig von den akademischen Möglichkeiten anziehend zu gestalten. „Wir müssen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass nicht jeder automatisch im Hörsaal besser aufgehoben ist als in einem Betrieb, um dort im wahrsten Sinne des Wortes sein Handwerk zu erlernen“, bekräftigen Rudi und Rapp stellvertretend für die Junge Union. Um die nachhaltige Wirtschaftlichkeit deutscher Unternehmen sicherzustellen, bedarf es nach wie vor Auszubildenden, besonders in Industrie und Handwerk.

v.l.n.r. Philipp Rudi, Torbjörn Kartes MdB, Simon Rapp

Während Unternehmen in erster Linie finanzielle Anreize durch höhere Gehälter schaffen können, müsse die Politik zeitgemäße Arbeitsrhythmen ermöglichen. Gegenstand der Debatte müsse in diesem Zusammenhang auch das Thema Home-Office sein. Verbesserungen und Fortschritte seien notwendig. „Denn damit soll mittelfristig auch dem Spannungsfeld von Familie und Beruf Abhilfe geschaffen werden. Gemeint sind Systeme, die Senioren wie auch junge Eltern in ein bewegliches Arbeitsmodell integrieren, wodurch für beide Bevölkerungsgruppen eine verbesserte Work-Life-Balance entstehen soll“, erklärt Kartes. Von Ansätzen wie diesen würden auch Auszubildende im Laufe ihres Arbeitslebens profitieren.

Ergänzend zu flexiblen Arbeitsstrukturen sehen die anwesenden Mitglieder eine gezielte Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland als weiteren Hebel. Trotz des schnellen Handlungsbedarfs muss damit eine gute Fachkräftestrategie auf langfristig tragfähige Lösungen setzen. Die Junge Union ist überzeugt: Die Bedürfnisse sowohl der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber sollten dabei im Mittelpunkt der Debatte stehen. Bei Torbjörn Kartes liegt die Verantwortung in guten Händen, lebt er doch als junger Vater und Parlamentarier vor, dass sich Familie und Beruf vereinen lassen.

Brücken bauen – Mannheim und Ludwigshafen verbinden

Die Vorsitzenden der Jungen Union Mannheim und Jungen Union Philipp Rudi und Maximilian Goebel und Dr. Peter Uebel

v.l.n.r. Philipp Rudi, Dr. Peter Uebel, Maximilian Göbel

Die Mutterparteien hatten es im vergangenen Jahr vorgemacht, die Jugendorganisationen haben zwischenzeitlich nachgezogen. Nach der Initiative der beiden CDU-Bundestagsabgeordneten Torbjörn Kartes und Nikolas Löbel, die sich zusammen mit den Fraktionsvorsitzenden Dr. Peter Uebel und Claudius Kranz für die Einrichtung einer gemeinsamen Verkehrskommission stark gemacht haben, fordern jetzt auch die beiden Junge Union (JU) Kreisverbände Ludwigshafen und Mannheim eine engere Zusammenarbeit ihrer Heimatstädte.

Unter dem Motto „Brücken bauen – Mannheim und Ludwigshafen verbinden“ trafen sich am Montagabend die Mitglieder der JU, um mit dem Vorsitzenden der CDU-Stadtratsfraktion Ludwigshafen Dr. Peter Uebel über die gemeinsamen Themen der Schwesterstädte zu diskutieren.

Der brückenübergreifende Verkehr stand im Mittelpunkt der Diskussion. Vor allem mit Blick auf den bevorstehenden Abriss der Ludwigshafener Hochstraße Nord und den vielen Sanierungsprojekten in der Region unterstrichen die Mitglieder der Verbände die Bedeutung einer funktionierenden Verkehrsinfrastruktur. So sehen die JU-Kreisvorsitzenden, Maximilian Göbel und Philipp Rudi, Ansätze in der Verknüpfung der Verkehrssteuerung über den Rhein hinweg, den Ausbau von ÖPNV und Radwege, aber auch unkonventionelle Ansätze, wie einem Rheintunnel, statt einer Brücke bei Altrip, um auch für künftige Verkehrsentwicklung der Schwarmregion gewappnet zu sein.

Aber auch über die wirtschaftliche Entwicklung der Region haben sich die Kreisverbände ausgetauscht: „Beide Städte haben es sich zum Ziel gesetzt, die Gründung von Unternehmen zu fördern. Dabei haben sie ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Voraussetzungen. Die gesamte Region würde durch eine stärkere Abstimmung der Gründerförderung der Schwesterstädte profitieren – nicht zuletzt beim Thema Fachkräfte.“, sind sich die beiden JU-Kreisvorsitzenden sicher.

Am Beispiel der angedachten IT-Kooperation von Universitätsmedizin Mannheim und dem Klinikum Ludwigshafen diskutierten die JU-Mitglieder über weitere Bereiche, wie kommunale Tochtergesellschaften, die Potenziale für eine Zusammenarbeit bieten, um Angebote auszuweiten oder Kosten zu sparen.

Dr. Peter Uebel

„Das sind gute Initiativen, welche die Chancen einer Zusammenarbeit der Schwesterstädte unterstreichen.“, fasst der Fraktionsvorsitzende Dr. Peter Uebel die Diskussion zusammen. Die Mitglieder beider JU-Kreisverbände waren sich abschließend einig, dass sie ihre bisherige Zusammenarbeit intensivieren wollen. Schon seit Jahren besuchen beide Kreisverbände gemeinsam den Bad Dürkheimer Wurstmarkt. Aber insbesondere auch der Austausch über die gemeinsamen Anliegen der Schwesterstädte soll verstärkt werden. Weitere inhaltliche Treffen sollen deshalb folgen.

Führungswechsel: JU Mannheim mit neuer Spitze

Der neu gewählte Kreisvorstand der Jungen Union Mannheim

Der neu gewählte Kreisvorstand

„Für eine Trendwende innerhalb der Union ist es höchste Zeit“ betonte der neue Kreisvorsitzende der Jungen Union (JU) Mannheim, Philipp Rudi, in seiner Vorstellungsrede im Hinblick auf die alles andere als zufriedenstellenden Ergebnisse der Union in den Wahlen der letzten Jahre. Der 24-jährige Student der Rechtswissenschaften und bisherige Finanzreferent des Verbandes wurde am vergangenen Freitagabend von den Mitgliedern einstimmig gewählt.

Nach knapp zweijähriger Amtszeit hatte sein Vorgänger Lorenz Siegel nicht mehr für eine weitere Kandidatur zur Verfügung gestanden. Rudi kündigte an, gemeinsam mit den Mitgliedern ein Programm für die anstehende Kommunalwahl ausarbeiten zu wollen. Thematische Schwerpunkte sollen unter anderem der drohende Verkehrsinfarkt in der Region, die Rückgewinnung des Vertrauens der Bürger in den Rechtsstaat, eine generationengerechte Haushaltspolitik, der Umgang mit der Flüchtlingskrise sowie der richtige Umgang mit dem sich verstärkenden Extremismus sein.

v.l.n.r. Tagungsleiter Frederik Hübl, Philipp Rudi, Lorenz Siegel

Der CDU-Kreisvorsitzende Nikolas Löbel MdB sowie zahlreiche Gäste aus den Nachbarverbänden lobten in ihren Grußworten die vom ehemaligen Kreisvorsitzenden Lorenz Siegel geleistete Arbeit und gratulierten dem neuen Vorsitzenden Philipp Rudi zu seiner Wahl. Direkt unterstützt wird Rudi durch die im Amt bestätigten Stellvertreter Sebastian Busch und Marcel Wolf. Mit Lennart Christ als weiterem Stellvertreter und Johanna Dietl als Kreisgeschäftsführerin möchte die neue Führungsspitze inhaltlich und personell wichtige Akzente im anstehenden Kommunalwahlkampf setzen.

Dem engeren Kreisvorstand gehören außerdem an: Hannah Ziegler als Finanzreferentin, Moritz Plohberger als Pressereferent, Timo Lange als Internetreferent, Nadine Schmitt als Mitgliederreferentin und René Weißenberger als Schriftführer. Der Vorstand wir komplettiert durch die zehn Beisitzer Anna Basten, Dorian Bednar, Noah Castioni, Dominik Cloppenburg, Leon Ebel, Erik Hammer, Jeremias Lerch, Daniel Popp, Jan Seeberger und Gernot Wilken.

JU Mannheim diskutiert mit C. Siebler über Energiepolitik

Im Rahmen ihres wöchentlichen Jour fixe begrüßte die Junge Union Mannheim am Montag, den 26. März 2018, Rechtsanwalt Christopher Siebler, um mit ihm über aktuelle Entwicklungen der Energiepolitik zu diskutieren. Siebler, ehemals selbst Vorsitzender der JU Mannheim, ist für eine internationale Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft im Bereich Energie- und Versorgungsrecht tätig. Nach einer kurzen Einführung in die Thematik entwickelte sich eine konstruktive Debatte mit den JU-Mitgliedern.

Hintergrund waren unter anderem Deutschlands mittlerweile verworfene Energie- und Klimaziele für 2020. Siebler und die Junge Union waren sich einig: Im Koalitionsvertrag wird der Thematik offenkundig keine große Beachtung geschenkt. Denn Energiepolitik nimmt dort lediglich drei Seiten ein – 2014 waren es immerhin noch zwölf. Gar nicht erwähnt sind zahlreiche herkömmliche Stromquellen, wie Kernenergie und Kohlekraftwerke. „Es gibt keine Hinweise darauf, was damit geschehen soll“, so Siebler.

Ursprünglich sollten bis 2020 35 % der deutschen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stammen. In diesem Zusammenhang wies Siebler auf die generelle Problematik der energiepolitischen Diskussion hin: „Wir haben oft eine dünne Faktenbasis, dafür aber viel eigene Meinung.“ Man könne sich nicht einfach auf einige wenige Technologien „einschießen“ und dabei physikalische Gegebenheiten vernachlässigen. „Wind- und Solarenergie sind fluktuierend“, stellte er klar. Das heißt nichts anderes, als dass diese Stromquellen von Wind und Wetter abhängen und bei Windstille bzw. Nacht keinen Strom erzeugen können. Für die Junge Union ist klar, dass daher künftig auf Stromspeicher gesetzt werden muss. Bisher ist das nicht möglich, da noch keine bahnbrechende Technologie am Markt ist.

Nach dem beschlossenen Atomausstieg und der damit verbundenen Schließung der Kernkraftwerke ergibt sich eine ohnehin neue Konstellation. Stand 2014 wurden etwa 16 % des Stroms durch Kernenergie erzeugt. Allerdings kann die Lücke, die AKWs hinterlassen, gegenwärtig nicht durch erneuerbare Energien gefüllt werden. Das liegt erneut an deren Fluktuationsproblematik, weshalb die fehlende Kernenergie durch herkömmliche Stromquellen kompensiert werden müsse: „Nutznießer sind zunächst Kohle- und Gaskraftwerke, deren Anteil an der gesamten Stromerzeugung jetzt sogar steigt – eine Verlagerung des Problems“, erklärte Siebler.

Die Bedeutung einer permanent hohen Stromkapazität wird in Zusammenhang mit E-Mobilität noch weiter steigen. „Die meisten würden ihr Auto am liebsten zuhause laden“, so Siebler. Folglich würde die gegenwärtige Netzstruktur bei weitem nicht überall ausreichen. Ein ganz anderes Problem ergibt sich auch hierbei durch die Fluktuation der erneuerbaren Energien: E-Autos würden ihren Strom möglicherweise zu Großteilen aus Kohlekraftwerken beziehen. Die Junge Union und Siebler stimmten überein, dass es nicht zielführend ist, sich auf einige wenige Technologien einzuschießen. Dementsprechend skeptisch ordnete Siebler auch den frühzeitigen Kernenergieausstieg ein.

Der JU-Kreisvorsitzende Lorenz Siegel bedankte sich abschließend im Namen aller Mitglieder bei Christopher Siebler für eine informationsreiche Diskussionsrunde und überreichte ihm ein kleines Präsent.

 

WerteUnion-Chef zu Gast bei der JU Mannheim

Der Bundesvorsitzende der „WerteUnion – Konservativer Aufbruch“ Alexander Mitsch war am Montag, den 5. März 2018, auf Einladung des JU-Kreisvorsitzenden Lorenz Siegel zu Gast im Jour fixe der Jungen Union (JU) Mannheim zum Thema „Quo vadis, CDU?“. Nach einem interessanten Impulsvortrag über die Gründungsgeschichte der WerteUnion, die sich seit 2015 aus unterschiedlichen konservativen Initiativkreisen im gesamten Bundesgebiet gebildet hat, diskutierten die zahlreichen JU-Mitglieder knapp drei Stunden konstruktiv-kritisch darüber, wie die CDU sich künftig positionieren muss, um – im Gegensatz zur SPD – den Status als Volkspartei nicht zu verlieren. Als Zusammenschluss dieser Mitgliederinitiativen ist es erklärtes Ziel der WerteUnion, die konservativen und wirtschaftsliberalen Kräfte innerhalb der Union stärker zu vernetzen und dazu beizutragen, dass sich insbesondere die CDU wieder auf ihren ursprünglichen Markenkern besinnt.

„Rechts von der Union darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben, sagte einst CSU-Chef Franz-Josef Strauß. Dieser Satz hat immer noch seine Berechtigung und Gültigkeit. Die CDU muss sich wieder als Partei rechts der Mitte aufstellen. Unser Ziel muss es sein, dass wir durch unsere Politik die AfD langfristig wieder überflüssig machen“, zeigte sich JU-Chef Siegel überzeugt.

Für die Junge Union ist klar: Das Konservative ist neben dem Christlich-Sozialen und dem Liberalen eine der drei Wurzeln der CDU. Keines dieser sinnstiftenden Elemente darf vernachlässigt oder gar als überflüssig betrachtet werden. Nur im Zusammenspiel kann die CDU erfolgreich sein.

Die Vorsitzenden Mitsch und Siegel waren sich einig, dass das Vertrauen der Deutschen in die Unionspolitik gestärkt werde, wenn die Christdemokraten beispielsweise dafür Sorge tragen, die europaweite Flüchtlings- und Migrationskrise durch massive Begrenzung und Steuerung zu lösen. „Den kriminellen, menschenverachtenden Schlepperbanden muss das Handwerk gelegt werden. Unkontrollierte Einwanderung nach Europa bzw. Deutschland darf es nicht geben. Fluchtursachen müssen primär vor Ort bekämpft werden.“
Die anwesenden JUlerinnen und JUler waren der Meinung, dass die Rückgewinnung der in den letzten Jahren verlorengegangenen Glaubwürdigkeit der Union zwingende Grundlage für eine Erneuerung und zukünftige Wahlsiege sei. Neue Personen in Partei- und Fraktionsführung stünden einem Aufbruch gewiss nicht im Wege.

Abschließend bedankte sich Lorenz Siegel als JU-Kreisvorsitzender im Namen aller Mitglieder bei WerteUnion-Chef Alexander Mitsch für seine Bereitschaft mit der JU Mannheim versiert über ein wohl für alle Parteimitglieder hochspannendes Thema zu diskutieren und verabschiedete ihn mit einem kleinen Präsent der heimischen Gebäckspezialität „Mannemer Dreck“.

 

JU-Weihnachtsaktion auf der Hauptfeuerwache

Die Junge Union (JU) Mannheim besuchte im Rahmen ihrer traditionellen JU-Weihnachtsaktion am Heiligen Abend die diensthabenden Feuerwehrleute der Hauptfeuerwache in Neckarau. Regelmäßig begeht die JU Mannheim ihre Weihnachtsaktion unter dem Gesichtspunkt der Würdigung derjenigen, die aufgrund ihres gesellschaftlichen und/oder beruflichen Engagements für das Gemeinwohl die Weihnachtsfeiertage nicht im Kreise ihrer Lieben verbringen können. In der Vergangenheit wurde dies unter anderem durch Besuche von Polizeiposten, der Bahnhofsmission, des Krankenhauses oder von Feuerwachen deutlich.

„Heutzutage ist es für viele wohl selbstverständlich, das Weihnachtsfest im Kreise der Familie zu verbringen. Leider werden dabei manchmal diejenigen vergessen, die Tag und Nacht für unsere Gesellschaft im Einsatz sind. Die Feuerwehrleute leisten hervorragende Arbeit in Mannheim. 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche – auch an Weihnachten. Um diesen mitunter lebensgefährlichen Dienst zu würdigen, war es uns ein besonderes Anliegen an Heiligabend einmal ‚Danke‘ zu sagen“, so der JU-Chef Lorenz Siegel.

Die Junge Union zeigt sich überzeugt: „Mit großem Engagement sind Rettungsdienstmitarbeiter, Feuerwehrleute, Polizisten, Krankenschwestern, Altenpfleger sowie unzählige mehr für unsere Sicherheit, unsere Gesundheit, unsere Mitmenschen bei der Arbeit, während wir in Ruhe Weihnachten feiern können. Dafür sollten wir alle wirklich sehr dankbar sein.“

Abschließend überreichte die Delegation des CDU-Nachwuchses, darunter die JU-Ehrenvorsitzende und CDU-Stadträtin Katharina Dörr, den Feuerwehrleuten einen großen Präsentkorb mit zahlreichen weihnachtlichen Leckereien.

Unsäglich: Grüne Mannheim sympathisieren mit kriminellen Hausbesetzern

JU Mannheim (Logo)In ihrer jüngsten Pressemitteilung vom 05.08.2017 zeigen die Co-Vorsitzenden der Mannheimer Bündnisgrünen Verständnis für kriminelle Aktivisten, die den heutigen Tag über ein baufälliges Haus im Stadtteil Jungbusch besetzt hielten.

„Kriminelle Aktionen sind in einem nach dem Rechtsstaatsprinzip verfassten demokratischen Staat kein legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung. Die unverhohlene Verständnisbekundung der Grünenpolitiker für das illegale Vorgehen selbsternannter ‚Aktivisten‘ zeigt auch hier, wes Geistes Kind diese Partei ist. Wir fordern die Mannheimer Grünen auf, sich schnellstmöglich von solchen illegalen, antidemokratischen Vorgehensweisen zu distanzieren!“, so unser Mannheimer JU-Chef Lorenz Siegel.

Forderung von JU & CDU umgesetzt: Haltestelle gesichert

Knapp zwei Monate nach dem letzten schweren Verkehrsunfall wurde die gemeinsame Forderung von Junger Union (JU) Mannheim und dem CDU-Ortsverband Neckarau nach einer baulichen Sicherung der Straßenbahnhaltestelle „Friedrichstraße“ umgesetzt. Zukünftig schütz eine über die gesamte Länge der Haltestelle montierte Leitplanke wartende Fahrgäste vor außer Kontrolle geratenen Fahrzeugen.
Wiederholt haben einige Fahrer im vergangenen halben Jahr aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren und waren in das Wartehäuschen der Haltestelle geschleudert.
„Als JU Mannheim werden wir weiterhin die Entwicklung der Unfallzahlen entlang der Neckarauer Straße beobachten. Das vermehrte Vorkommen von Autos, die in Straßenbahnhaltestellen krachen, wie zuletzt auch an der „Voltastraße“ geschehen, bereitet uns sorgen. Für uns ist klar: Die Neckarauer Straße darf nicht zur Rennstrecke werden! Daher halten wir eine ergebnisoffene Prüfung der Durchführung von regelmäßigen verdeckten Geschwindigkeitskontrollen weiterhin für dringend geboten“, so JU-Chef Lorenz Siegel abschließend.

JU & CDU: Haltestelle mit Schutzplanken sichern

Die Junge Union Mannheim (JU) und der CDU-Ortsverband Neckarau fordern nach wiederholten Unfällen eine nachhaltige Sicherung der Straßenbahn-Haltestelle „Friedrichstraße“ in Neckarau. Zuletzt raste am Freitag, den 12.05.2017, ein Autofahrer in das Wartehäuschen der Haltestellenseite mit Fahrtrichtung Rheinau.

„Verursacht durch überhöhte Geschwindigkeit, Fahrfehler und Unachtsamkeit im Straßenverkehr krachen fast schon regelmäßig Autos in die wohl am stärksten genutzte Straßenbahn-Haltestelle in Neckarau. So darf es nicht weitergehen! Hier stehen im Zweifel Menschenleben auf dem Spiel. Eine bauliche Befestigung mit Leitplanken – wie vor dem Umbau im Jahre 2011 vorhanden – gilt es unverzüglich wiederherzustellen“, so der Neckarauer CDU-Ortsvorsitzende Stefan Busch und JU-Chef Lorenz Siegel einhellig.

Nach Meinung der Christdemokraten sind die Mannheimer Stadtverwaltung und die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) jetzt gefordert, geeignete Maßnahmen zu treffen, um künftig schwere Unglücke zu verhindern. Weiter halten sie eine ergebnisoffene Prüfung der Durchführung von regelmäßigen verdeckten Geschwindigkeitskontrollen für geboten. Der Bereich um die Straßenbahn-Haltestelle dürfe sich nicht zum Unfallschwerpunkt entwickeln. Die Fahrer der Unfallwagen hatten in der Vergangenheit die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren und waren in das Wartehäuschen der Haltestelle geschleudert. Die Vorsitzenden von JU und CDU kündigten an, sich sowohl im Bezirksbeirat als auch in der Kreispartei und Gemeinderatsfraktion mit besonderem Nachdruck für die Sicherheit der wartenden Fahrgäste einsetzen zu wollen.

 

 

Mannheimer Union startet in Wahlkampf

Mit einem großen Grillfest im Innenhof der neuen Kreisgeschäftsstelle hat die Mannheimer CDU am vergangenen Freitag, den 5. Mai, den Bundestagswahlkampf offiziell eingeläutet. Nach einer starken Rede des CDU-Kreisvorsitzenden und Bundestagskandidaten Nikolas Löbel bestand außerdem die Möglichkeit, die Räumlichkeiten der neuen gemeinsamen Geschäftsstelle zu besichtigen.

Zur Unterstützung Löbels bildet die JU Mannheim eine junge schlagkräftige Truppe. Motiviert durch die Erfolge der CDU im Saarland und in Schleswig-Holstein wird sie den Wahlkampf bis zur Bundestagswahl Ende September personell unterstützen.

„Mit Nikolas Löbel haben wir einen in Mannheim geborenen und verwurzelten Kandidaten. Wir sind überzeugt, dass mit ihm auch in Zukunft ein echter, bürgernaher Mannheimer, der die Probleme vor Ort kennt, die Interessen unserer Stadt im Deutschen Bundestag nachhaltig vertritt“, zeigt sich Lennart Christ, JU-Wahlkampfkoordinator, siegesgewiss.

© Junge Union Baden-Württemberg