CDU-Nachwuchs: Abschaffung der Schule ohne Noten richtiger Schritt!

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Die Junge Union (JU) Mannheim und die Schüler Union (SU) Mannheim begrüßen die Entscheidung der baden-württembergischen Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann den Modellversuch Schule ohne Noten auch an der Gerhart-Hauptmann-Schule in Mannheim nicht zu verlängern.

Im vergangenen Juni war Dr. Eisenmann noch zu Gast in der Quadratestadt. Bereits damals gab es massive Kritik an den grün-roten Träumereien zur vermeintlichen Verbesserung der Schuldbildung, wie beispielsweise die Schule ohne Noten oder die Lern- und Lehrmethode Schreiben nach Gehör.

„Die Abschaffung dieser realitätsfernen Unterrichtsmethoden war überfällig. Seit die grün-rote Landesregierung nach der Wahl 2011 den Schulbereich mit ihren ideologisch getriebenen bildungspolitischen Experimenten überzogen hatte, sanken die Ergebnisse baden-württembergischer Schüler in bundesweiten Vergleichsstudien rasant ab. SPD und Grüne wollen schon seit jeher Leistungsgedanken und individuelle Förderung aus dem Schulalltag entfernen. Wichtig für die Schulen und die Schülerschaft in unserem Land ist aber nicht eine künstlich geschaffene Gleichmacherei ganz im Sinne sozialistisch-antiautoritärer Kuschelpädagogik, sondern die Stärkung und Förderung der Eigenverantwortung und der Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler. Das Vergeben von Schulnoten bereits in der Grundschule sowie das korrekte Erlernen der deutschen Sprache haben sich in der Vergangenheit hinreichend bewährt“, zeigen sich die Kreisvorsitzenden von JU und SU, Lorenz Siegel und Jeremias Lerch, überzeugt.

„Die Schule soll die Schüler auf ihr zukünftiges Leben vorbereiten. Wer nicht richtig rechnen, lesen oder schreiben kann, wird in unserer zunehmend technologisierten Welt gesellschaftlich und beruflich abgehängt. Einfache Tätigkeiten werden zunehmend von Maschinen erledigt, weshalb der Bedarf an Menschen mit einem niedrigen Bildungsniveau, die solche Tätigkeiten bisher ausgeübt haben, stetig sinkt. Ein solider Bildungsstand sowie eine gewisse Realitätsnähe sind die Grundvoraussetzungen für einen guten Start in das Leben“, so der Finanzreferent der Jungen Union Mannheim, Philipp Rudi.

„Was man einmal gelernt hat, vergisst man nicht so leicht. Deshalb sollte man es direkt richtig lernen“, sind sich die Mitglieder von Junger Union und Schüler Union abschließend einig. In beiden Jugendorganisationen ist man sich sicher, dass die baden-württembergischen Schüler durch eine CDU-Kultusministerin wieder an die Spitze des nationalen Bildungsrankings geführt werden.

Grün-Rot will Arabisch und Türkisch als Abiturfächer

Die Junge Union (JU) Mannheim lehnt den Vorstoß der rot-grünen Landesregierung in Niedersachen an allen weiterführenden Schulen Türkisch, Arabisch, Farsi und Polnisch als Fremdsprachenunterricht einführen zu wollen, entschieden ab. Langfristig sollen nach dem Willen der SPD-Kultusministerin sogar Abiturprüfungen in Fächern wie Arabisch oder Türkisch möglich sein.

„Für die Junge Union Mannheim ist klar: Niedersachen kann und darf kein Vorbild für die baden-württembergische Bildungs- und Schulpolitik sein. Wir brauchen eine ehrliche, am internationalen Arbeitsmarkt orientierte Prioritätensetzung im fremdsprachlichen Bereich“, so der Mannheimer JU-Chef Lorenz Siegel.

„Aus integrationspolitischer Sicht lehnen wir solche Bestrebungen (für Baden-Württemberg) entschieden ab. Für eine gesellschaftliche Teilhabe ist das Erlernen der deutschen Sprache von enormer Bedeutung. Jeder Schüler muss diese Sprache zwingend in Wort und Schrift beherrschen, um in der Schule und im allgemein-gesellschaftlichen Leben bestehen zu können. Es bleibt fraglich, ob ein fremdsprachliches Angebot à la Rot-Grün von einer nennenswerten Anzahl von Schülern überhaupt in Anspruch genommen werden würde. Die Mehrheit der Schülerschaft wählt eine Sprache, die auf dem Arbeitsmarkt die eigenen Chancen verbessert. Das sind nun mal Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Chinesisch oder Russisch“, so die Junge Union Mannheim.

„Die deutsche Sprache bildet den Grundstein für einen Bildungserfolg und sorgt nicht zuletzt mit einem guten Schulabschluss für eine gelungene Integration in die Gesellschaft. Es gilt die Bildung von Parallelgesellschaften auf Schulhöfen nachhaltig zu verhindern und nicht zu unterstützen! Die ohnehin schon knappen finanziellen Ressourcen im bildungspolitischen Sektor sollten viel eher in den Ausbau von Deutsch-Förderkursen für Schüler mit Migrationshintergrund investiert anstatt für ideologische Träumereien verpulvert zu werden“, so Siegel abschließend.

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