JU mit sehr guten Ergebnissen beim CDU Kreisparteitag

Ein Teil der JUler im neuen CDU Kreisvorstand

Ein Teil der JUler im neuen CDU Kreisvorstand

Über den Ausgang des vergangenen Kreisparteitags der CDU Mannheim besteht bei der Jungen Union (JU) Mannheim viel Grund zur Freude. In der Feudenheimer Kulturhalle konnte sich der Parteinachwuchs im Rahmen der Neuwahlen des Kreisvorstandes einige Posten im neuen Vorstand sichern.

Nikolas Löbel MdB wurde mit knapp 89 % für weitere zwei Jahre zum Kreisvorsitzenden gewählt. Mit Stadträtin Katharina Dörr stellt die Junge Union ab sofort zudem auch die stellvertretende Kreisvorsitzende. Thorsten Bock wurde als Finanzreferent im Amt bestätigt.

Der amtierende JU-Kreisvorsitzende, Philipp Rudi, durfte sich mit 96,9 % über das beste Ergebnis des Abends bei seiner Wiederwahl zum Internetreferenten freuen. Sein Stellvertreter Lennart Christ wird dem neuen Vorstand darüber hinaus als Beisitzer angehören.

„Es freut mich sehr, dass so viele aktuelle und ehemalige JUler im Kreisvorstand der CDU vertreten sind. Das zeigt, wie wichtig unserer Arbeit ist“, zeigt sich Rudi begeistert.

„Ausbildung attraktiver machen und flexible Strukturen im Arbeitsalltag schaffen“

Torbjörn Kartes MdB über aktuelle Herausforderungen in der Arbeitsmarktpolitik

Torbjörn Kartes MdB

Auf Einladung der Jungen Union Mannheim und Jungen Union Ludwigshafen war Torbjörn Kartes vergangenen Montag zu Gast in Mannheim. In Zeiten nie gesehenen Wohlstandes bewegt sich Deutschland wirtschaftlich auf sehr gutem Terrain. Dennoch steht das Land vor großen Herausforderungen, die noch vor 20 oder 30 Jahren nicht absehbar waren: Einerseits macht Unternehmen branchenübergreifend ein Fachkräftemangel zu schaffen, dessen Höhepunkt noch nicht erreicht ist. Andererseits gibt es immer noch keinen Schlüssel für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

In Torbjörn Kartes MdB aus Ludwigshafen konnten die Junge Union Mannheim und Ludwigshafen einen Experten in Sachen Arbeitsmarkt für ihren gemeinsamen Jour fixe gewinnen. Der studierte Jurist ist ordentliches Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales im Bundestag und setzt auf eine „umfassende Strategie, deren Ziel es sein muss, das gesamte Arbeitskräftepotential auszuschöpfen“. Kartes verweist auf ältere Arbeitnehmer, die ihren Übergang in den Ruhestand flexibler gestalten möchten, aber auch auf Eltern, die sich nach mehr Flexibilität zwischen Familie und Arbeitsalltag sehnen. Für die Junge Union ist klar, dass Rentner, die gerne weiterhin arbeiten möchten, unbedingt gehalten werden müssen.

Diskussion mit Torbjörn Kartes MdB

Zurückzuführen sind die aktuellen arbeitsmarktpolitischen Probleme allerdings nicht nur auf den Verlust an erfahrenem Personal, sondern auch auf die offenkundig fehlende Attraktivität von Ausbildungsberufen. „Abiturienten interessieren sich nachweislich immer weniger für eine Ausbildung. Dazu kommt, dass die Zahl an Abiturienten per se steigt“, so Philipp Rudi, Vorsitzender der JU-Mannheim. Wiederum damit verbunden ist eine größere Zahl an Studenten. Abgesehen davon werden aktuell weitere Anreize geschaffen, die die Aufnahme eines Studiums erleichtern. Mittlerweile ist sogar mit einem Fachabitur ein Studium an der staatlichen Universität möglich, wenngleich dazu noch weitere Bedingungen erfüllt sein müssen. Dadurch strömen viele Realschüler über Umwege an die Universitäten und Hochschulen. Diese Realschulabsolventen fehlen Unternehmen dann oft, um die offenen Ausbildungsstellen zu besetzen. „Durch den zunehmenden Digitalisierungs- und Automatisierungsgrad werden bessere Qualifikationen der Bewerber erwartet, die sich junge Menschen eher an Hochschulen erhoffen. Das duale Ausbildungssystem hat jedoch schon in der Vergangenheit bewiesen, Schulabgänger passgenau auf die Berufswelt vorzubereiten – es muss im Interesse aller Akteure liegen, diese Stärke zu bewahren.“, so der JU-Vorsitzende aus Ludwigshafen, Simon Rapp. Torbjörn Kartes MdB erkennt das Problem der Akademisierung: „Die immer besseren Zugangsmöglichkeiten für ein Studium führen zwangsläufig zu Attraktivitätseinbußen der Ausbildungsberufe. Doch genau daran müssen wir ansetzen.“ Ziel müsse sein, die Ausbildung ganz unabhängig von den akademischen Möglichkeiten anziehend zu gestalten. „Wir müssen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass nicht jeder automatisch im Hörsaal besser aufgehoben ist als in einem Betrieb, um dort im wahrsten Sinne des Wortes sein Handwerk zu erlernen“, bekräftigen Rudi und Rapp stellvertretend für die Junge Union. Um die nachhaltige Wirtschaftlichkeit deutscher Unternehmen sicherzustellen, bedarf es nach wie vor Auszubildenden, besonders in Industrie und Handwerk.

v.l.n.r. Philipp Rudi, Torbjörn Kartes MdB, Simon Rapp

Während Unternehmen in erster Linie finanzielle Anreize durch höhere Gehälter schaffen können, müsse die Politik zeitgemäße Arbeitsrhythmen ermöglichen. Gegenstand der Debatte müsse in diesem Zusammenhang auch das Thema Home-Office sein. Verbesserungen und Fortschritte seien notwendig. „Denn damit soll mittelfristig auch dem Spannungsfeld von Familie und Beruf Abhilfe geschaffen werden. Gemeint sind Systeme, die Senioren wie auch junge Eltern in ein bewegliches Arbeitsmodell integrieren, wodurch für beide Bevölkerungsgruppen eine verbesserte Work-Life-Balance entstehen soll“, erklärt Kartes. Von Ansätzen wie diesen würden auch Auszubildende im Laufe ihres Arbeitslebens profitieren.

Ergänzend zu flexiblen Arbeitsstrukturen sehen die anwesenden Mitglieder eine gezielte Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland als weiteren Hebel. Trotz des schnellen Handlungsbedarfs muss damit eine gute Fachkräftestrategie auf langfristig tragfähige Lösungen setzen. Die Junge Union ist überzeugt: Die Bedürfnisse sowohl der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber sollten dabei im Mittelpunkt der Debatte stehen. Bei Torbjörn Kartes liegt die Verantwortung in guten Händen, lebt er doch als junger Vater und Parlamentarier vor, dass sich Familie und Beruf vereinen lassen.

Brücken bauen – Mannheim und Ludwigshafen verbinden

Die Vorsitzenden der Jungen Union Mannheim und Jungen Union Philipp Rudi und Maximilian Goebel und Dr. Peter Uebel

v.l.n.r. Philipp Rudi, Dr. Peter Uebel, Maximilian Göbel

Die Mutterparteien hatten es im vergangenen Jahr vorgemacht, die Jugendorganisationen haben zwischenzeitlich nachgezogen. Nach der Initiative der beiden CDU-Bundestagsabgeordneten Torbjörn Kartes und Nikolas Löbel, die sich zusammen mit den Fraktionsvorsitzenden Dr. Peter Uebel und Claudius Kranz für die Einrichtung einer gemeinsamen Verkehrskommission stark gemacht haben, fordern jetzt auch die beiden Junge Union (JU) Kreisverbände Ludwigshafen und Mannheim eine engere Zusammenarbeit ihrer Heimatstädte.

Unter dem Motto „Brücken bauen – Mannheim und Ludwigshafen verbinden“ trafen sich am Montagabend die Mitglieder der JU, um mit dem Vorsitzenden der CDU-Stadtratsfraktion Ludwigshafen Dr. Peter Uebel über die gemeinsamen Themen der Schwesterstädte zu diskutieren.

Der brückenübergreifende Verkehr stand im Mittelpunkt der Diskussion. Vor allem mit Blick auf den bevorstehenden Abriss der Ludwigshafener Hochstraße Nord und den vielen Sanierungsprojekten in der Region unterstrichen die Mitglieder der Verbände die Bedeutung einer funktionierenden Verkehrsinfrastruktur. So sehen die JU-Kreisvorsitzenden, Maximilian Göbel und Philipp Rudi, Ansätze in der Verknüpfung der Verkehrssteuerung über den Rhein hinweg, den Ausbau von ÖPNV und Radwege, aber auch unkonventionelle Ansätze, wie einem Rheintunnel, statt einer Brücke bei Altrip, um auch für künftige Verkehrsentwicklung der Schwarmregion gewappnet zu sein.

Aber auch über die wirtschaftliche Entwicklung der Region haben sich die Kreisverbände ausgetauscht: „Beide Städte haben es sich zum Ziel gesetzt, die Gründung von Unternehmen zu fördern. Dabei haben sie ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Voraussetzungen. Die gesamte Region würde durch eine stärkere Abstimmung der Gründerförderung der Schwesterstädte profitieren – nicht zuletzt beim Thema Fachkräfte.“, sind sich die beiden JU-Kreisvorsitzenden sicher.

Am Beispiel der angedachten IT-Kooperation von Universitätsmedizin Mannheim und dem Klinikum Ludwigshafen diskutierten die JU-Mitglieder über weitere Bereiche, wie kommunale Tochtergesellschaften, die Potenziale für eine Zusammenarbeit bieten, um Angebote auszuweiten oder Kosten zu sparen.

Dr. Peter Uebel

„Das sind gute Initiativen, welche die Chancen einer Zusammenarbeit der Schwesterstädte unterstreichen.“, fasst der Fraktionsvorsitzende Dr. Peter Uebel die Diskussion zusammen. Die Mitglieder beider JU-Kreisverbände waren sich abschließend einig, dass sie ihre bisherige Zusammenarbeit intensivieren wollen. Schon seit Jahren besuchen beide Kreisverbände gemeinsam den Bad Dürkheimer Wurstmarkt. Aber insbesondere auch der Austausch über die gemeinsamen Anliegen der Schwesterstädte soll verstärkt werden. Weitere inhaltliche Treffen sollen deshalb folgen.

JU Mannheim diskutiert mit C. Siebler über Energiepolitik

Im Rahmen ihres wöchentlichen Jour fixe begrüßte die Junge Union Mannheim am Montag, den 26. März 2018, Rechtsanwalt Christopher Siebler, um mit ihm über aktuelle Entwicklungen der Energiepolitik zu diskutieren. Siebler, ehemals selbst Vorsitzender der JU Mannheim, ist für eine internationale Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft im Bereich Energie- und Versorgungsrecht tätig. Nach einer kurzen Einführung in die Thematik entwickelte sich eine konstruktive Debatte mit den JU-Mitgliedern.

Hintergrund waren unter anderem Deutschlands mittlerweile verworfene Energie- und Klimaziele für 2020. Siebler und die Junge Union waren sich einig: Im Koalitionsvertrag wird der Thematik offenkundig keine große Beachtung geschenkt. Denn Energiepolitik nimmt dort lediglich drei Seiten ein – 2014 waren es immerhin noch zwölf. Gar nicht erwähnt sind zahlreiche herkömmliche Stromquellen, wie Kernenergie und Kohlekraftwerke. „Es gibt keine Hinweise darauf, was damit geschehen soll“, so Siebler.

Ursprünglich sollten bis 2020 35 % der deutschen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stammen. In diesem Zusammenhang wies Siebler auf die generelle Problematik der energiepolitischen Diskussion hin: „Wir haben oft eine dünne Faktenbasis, dafür aber viel eigene Meinung.“ Man könne sich nicht einfach auf einige wenige Technologien „einschießen“ und dabei physikalische Gegebenheiten vernachlässigen. „Wind- und Solarenergie sind fluktuierend“, stellte er klar. Das heißt nichts anderes, als dass diese Stromquellen von Wind und Wetter abhängen und bei Windstille bzw. Nacht keinen Strom erzeugen können. Für die Junge Union ist klar, dass daher künftig auf Stromspeicher gesetzt werden muss. Bisher ist das nicht möglich, da noch keine bahnbrechende Technologie am Markt ist.

Nach dem beschlossenen Atomausstieg und der damit verbundenen Schließung der Kernkraftwerke ergibt sich eine ohnehin neue Konstellation. Stand 2014 wurden etwa 16 % des Stroms durch Kernenergie erzeugt. Allerdings kann die Lücke, die AKWs hinterlassen, gegenwärtig nicht durch erneuerbare Energien gefüllt werden. Das liegt erneut an deren Fluktuationsproblematik, weshalb die fehlende Kernenergie durch herkömmliche Stromquellen kompensiert werden müsse: „Nutznießer sind zunächst Kohle- und Gaskraftwerke, deren Anteil an der gesamten Stromerzeugung jetzt sogar steigt – eine Verlagerung des Problems“, erklärte Siebler.

Die Bedeutung einer permanent hohen Stromkapazität wird in Zusammenhang mit E-Mobilität noch weiter steigen. „Die meisten würden ihr Auto am liebsten zuhause laden“, so Siebler. Folglich würde die gegenwärtige Netzstruktur bei weitem nicht überall ausreichen. Ein ganz anderes Problem ergibt sich auch hierbei durch die Fluktuation der erneuerbaren Energien: E-Autos würden ihren Strom möglicherweise zu Großteilen aus Kohlekraftwerken beziehen. Die Junge Union und Siebler stimmten überein, dass es nicht zielführend ist, sich auf einige wenige Technologien einzuschießen. Dementsprechend skeptisch ordnete Siebler auch den frühzeitigen Kernenergieausstieg ein.

Der JU-Kreisvorsitzende Lorenz Siegel bedankte sich abschließend im Namen aller Mitglieder bei Christopher Siebler für eine informationsreiche Diskussionsrunde und überreichte ihm ein kleines Präsent.

 

Bildungspolitischer Jour fixe mit dem Philologenverband

Der Landesvorsitzende der Jungen Philologen sowie stellvertretende Vorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg Jörg Sobora war zusammen mit der Vorsitzenden der Jungen Philologen Nordbaden Martina Scherer am Montag, den 19. März 2018, auf Einladung der JU-Kreis-Schriftführerin Johanna Dietl zu Gast im Jour fixe der Jungen Union (JU) Mannheim, um über die „Großbaustelle Bildungspolitik“ zu diskutieren. Nach einem einleitenden Bericht über den Arbeitsalltag einer Lehrerin oder eines Lehrers, gaben die beiden Fachreferenten einen kritischen Einblick in bildungspolitische Themenfelder, wie die Arbeitszeitbelastung von Lehrkräften, die fehlenden Stellen im Grundschulbereich, die Umstellung der Universitätsabschlüsse von dem traditionellen Staatsexamen auf Bachelor und Master und die verbindliche Schulempfehlung der Grundschule. Die JU-Mitglieder und die Vorsitzenden der Jungen Philologen waren sich unter anderem einig, dass die Umstellung des Lehramtsstudiums auf Bachelor/Master zu Lasten der Qualität der Abschlüsse ginge, da der Anteil der Fachinhalte im Vergleich zu dem Staatsexamenmodell deutlich gesenkt werde. Des Weiteren forderten die beiden Vertreter der Jungen Philologen vor allem eine Entlastung der Lehrkräfte. So müssten laut den beiden Fachreferenten kleinerer Klassen geschaffen und die Zusatzaufgaben zu dem normalen Deputat einer Lehrkraft gesenkt werden. Sie kritisierten hier besonders, dass die Schulleitungen immer mehr Zusatzaufgaben an die Lehrkräfte delegierten, aber immer weniger Personal dafür zur Verfügung hätten. Laut Martina Scherer würde die Qualität der schulischen Ausbildung durch die genannten Maßnahmen erhöht und eine Rückbesinnung auf den Kern des Lehrerdaseins, nämlich als Lehrkraft wieder mehr für seine Schülerinnen und Schüler da sein, möglich gemacht werden.

Abschließend bedankten sich Lorenz Siegel als JU-Kreisvorsitzender gemeinsam mit Johanna Dietl im Namen aller anwesenden JU-Mitglieder für die interessanten Beiträge und Diskussionsgrundlagen und händigten den beiden Vertretern der Jungen Philologen zum Dank die heimische Gebäckspezialität „Mannemer Dreck“ aus.

Kommunal- und verkehrspolitischer Jour fixe mit KPV-Chef C. Stalf

Zu einem kommunal- und verkehrspolitischen Jour fixe mit Christian Stalf, dem Mannheimer Vorsitzenden der Kommunalpolitischen Vereinigen von CDU und CSU (KPV) sowie stellv. Bezirksvorsitzenden der KPV-Nordbaden, trafen sich am Montag, den 12. März 2018, zahlreiche Mitglieder der JU Mannheim, um im Lichte der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in der Revision der Länder Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen gegen die von örtlichen Gerichten geforderten Dieselfahrverbote die Handlungsspielräume der Kommunen zu erörtern. „Auch in unserer Heimatstadt sind die Stickoxid-Grenzwerte in der Vergangenheit regelmäßig überschritten worden. Folgerichtig befindet sich Mannheim aktuell in der Gruppe der Modellstädte des Bundes für Luftreinhaltungsprogramme. Mit der Unterstützung des Bundes gilt es jetzt geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität zu finden – ohne gleichzeitig den Individualverkehr massiv einzuschränken. Ein kostenloser ÖPNV ist hierbei eine vieldiskutierte, aber gerade unter Kostenaspekten wenig realistische Variante“, so JU-Kreisvorsitzender Lorenz Siegel zu Beginn.

Im Nachgang an den sachlich fundierten und faktenreichen Vortag von Christian Stalf, der besonders auf die kommunale Sichtweise der Fahrverbots- und Luftqualitätsproblematik einging und die Diskussionsgrundlage für eine verbandsinterne Positionierung war, entwarf der Kreisvorstand unter Federführung des Mannheimer JU-Chefs Lorenz Siegel nachfolgendes Thesenpapier.

Thesenpapier des Kreisvorstandes der Jungen Union Mannheim zum „Dieselfahrverbot“-Urteil des Bundesverwaltungsgerichts und Maßnahmen zur Steigerung der Luftreinhaltung:

Die Junge Union (JU) Mannheim sieht die Möglichkeit der Verhängung von Fahrverboten in deutschen Städten mit hoher Stickoxid- und Feinstaubbelastung nur als Ultima Ratio im Kampf gegen die Luftverschmutzung. Erst müssen alle anderen Möglichkeiten unternommen werden, um die Schadstoffbelastung in der Luft zu senken. Die Stadt Mannheim steht in der Pflicht durch anderweitig geeignete Maßnahmen proaktiv dafür Sorge zu tragen, dass der Punkt, ein Dieselfahrverbot verhängen zu müssen, weiterhin ausschließlich in der theoretischen Diskussion eine Rolle spielt. Fahrverbote kommen einer Enteignung gleich. Die Politik ist hier in der Pflicht, sich schützend vor die deutschen Autofahrer zu stellen. Die Einführung zweier neuer Umwelt-Plaketten (hellblau, dunkelblau) – wie vom Umweltbundesamt vorgeschlagen – lehnen wir ab; ein Mehr an Bürokratie ist nicht hilfreich. Für die Stadt Mannheim muss grundsätzlich das Ziel sein, eine deutliche Verbesserung der Luftqualität im gesamten Stadtgebiet durch ein geeignetes Maßnahmenbündel ohne repressive Elemente zu erreichen.

Des Weiteren fordert die JU Mannheim eine Versachlichung der von Seiten einiger Umweltverbände teilweise extrem emotional geführten Debatte rund um die Stickoxidwerte. Auch die Umweltverbände müssen endlich zur Kenntnis nehmen, dass die Stickoxid-Emissionen insgesamt, aber speziell auch im Straßenverkehr, seit Jahrzehnten rückläufig sind. Bei der Auswahl der Messpunkte zur Erhebung der Luftqualität in Deutschland sind zukünftig ausschließlich repräsentative Stellen auszuwählen. In der Vergangenheit wurde in wenig konstruktiver Weise an Orten mit besonders hohen Schadstoffemissionen Messpunkte eingerichtet – strenger als von der EU vorgegeben. Wir bekennen uns zum Automobilindustriestandort Deutschland. In unserem Land werden aktuell die weltweit mit am technologisch fortschrittlichsten Diesel-Motoren gebaut. Hunderttausende Jobs hängen in Deutschland von der Automobilbranche ab – europaweit sogar zwölf Millionen. Die Politik darf weder diesen technischen Vorteil noch die Arbeitsplätze leichtfertig aufs Spiel setzen oder nur gefährden. Einen freiwilligen Nachrüstungsplan für bestehende Diesel-PKW mit Euro-5- bzw. Euro-6-Norm muss die bundesdeutsche Politik gemeinsam mit der Automobilindustrie ausarbeiten und umsetzen.

Vorschläge der JU Mannheim zur Steigerung der (inner-)städtischen Luftqualität in Mannheim:

  • Umstellung der städtischen Fahrzeug- wie der rnv-Busflotte auf Elektroantrieb
  • Einführung eines intelligenten Ampel- und Verkehrsleitsystems zur Steigerung des Verkehrsflusses
  • Durchführung einer Testphase zur Straßenreinigung durch spezielle Kehrmaschinen (vgl. Maßnahme in Stuttgart)
  • Attraktivitätsoffensive im ÖPNV, um mit Ticketpreisstabilität, Takterhöhung und mehr Sauberkeit Personen zur Benutzung zu bewegen; einen „kostenlosen“ ÖPNV lehnen wir entschieden ab

WerteUnion-Chef zu Gast bei der JU Mannheim

Der Bundesvorsitzende der „WerteUnion – Konservativer Aufbruch“ Alexander Mitsch war am Montag, den 5. März 2018, auf Einladung des JU-Kreisvorsitzenden Lorenz Siegel zu Gast im Jour fixe der Jungen Union (JU) Mannheim zum Thema „Quo vadis, CDU?“. Nach einem interessanten Impulsvortrag über die Gründungsgeschichte der WerteUnion, die sich seit 2015 aus unterschiedlichen konservativen Initiativkreisen im gesamten Bundesgebiet gebildet hat, diskutierten die zahlreichen JU-Mitglieder knapp drei Stunden konstruktiv-kritisch darüber, wie die CDU sich künftig positionieren muss, um – im Gegensatz zur SPD – den Status als Volkspartei nicht zu verlieren. Als Zusammenschluss dieser Mitgliederinitiativen ist es erklärtes Ziel der WerteUnion, die konservativen und wirtschaftsliberalen Kräfte innerhalb der Union stärker zu vernetzen und dazu beizutragen, dass sich insbesondere die CDU wieder auf ihren ursprünglichen Markenkern besinnt.

„Rechts von der Union darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben, sagte einst CSU-Chef Franz-Josef Strauß. Dieser Satz hat immer noch seine Berechtigung und Gültigkeit. Die CDU muss sich wieder als Partei rechts der Mitte aufstellen. Unser Ziel muss es sein, dass wir durch unsere Politik die AfD langfristig wieder überflüssig machen“, zeigte sich JU-Chef Siegel überzeugt.

Für die Junge Union ist klar: Das Konservative ist neben dem Christlich-Sozialen und dem Liberalen eine der drei Wurzeln der CDU. Keines dieser sinnstiftenden Elemente darf vernachlässigt oder gar als überflüssig betrachtet werden. Nur im Zusammenspiel kann die CDU erfolgreich sein.

Die Vorsitzenden Mitsch und Siegel waren sich einig, dass das Vertrauen der Deutschen in die Unionspolitik gestärkt werde, wenn die Christdemokraten beispielsweise dafür Sorge tragen, die europaweite Flüchtlings- und Migrationskrise durch massive Begrenzung und Steuerung zu lösen. „Den kriminellen, menschenverachtenden Schlepperbanden muss das Handwerk gelegt werden. Unkontrollierte Einwanderung nach Europa bzw. Deutschland darf es nicht geben. Fluchtursachen müssen primär vor Ort bekämpft werden.“
Die anwesenden JUlerinnen und JUler waren der Meinung, dass die Rückgewinnung der in den letzten Jahren verlorengegangenen Glaubwürdigkeit der Union zwingende Grundlage für eine Erneuerung und zukünftige Wahlsiege sei. Neue Personen in Partei- und Fraktionsführung stünden einem Aufbruch gewiss nicht im Wege.

Abschließend bedankte sich Lorenz Siegel als JU-Kreisvorsitzender im Namen aller Mitglieder bei WerteUnion-Chef Alexander Mitsch für seine Bereitschaft mit der JU Mannheim versiert über ein wohl für alle Parteimitglieder hochspannendes Thema zu diskutieren und verabschiedete ihn mit einem kleinen Präsent der heimischen Gebäckspezialität „Mannemer Dreck“.

 

Mannheimer Union startet in Wahlkampf

Mit einem großen Grillfest im Innenhof der neuen Kreisgeschäftsstelle hat die Mannheimer CDU am vergangenen Freitag, den 5. Mai, den Bundestagswahlkampf offiziell eingeläutet. Nach einer starken Rede des CDU-Kreisvorsitzenden und Bundestagskandidaten Nikolas Löbel bestand außerdem die Möglichkeit, die Räumlichkeiten der neuen gemeinsamen Geschäftsstelle zu besichtigen.

Zur Unterstützung Löbels bildet die JU Mannheim eine junge schlagkräftige Truppe. Motiviert durch die Erfolge der CDU im Saarland und in Schleswig-Holstein wird sie den Wahlkampf bis zur Bundestagswahl Ende September personell unterstützen.

„Mit Nikolas Löbel haben wir einen in Mannheim geborenen und verwurzelten Kandidaten. Wir sind überzeugt, dass mit ihm auch in Zukunft ein echter, bürgernaher Mannheimer, der die Probleme vor Ort kennt, die Interessen unserer Stadt im Deutschen Bundestag nachhaltig vertritt“, zeigt sich Lennart Christ, JU-Wahlkampfkoordinator, siegesgewiss.

JU verteilt bunte Ostereier

Gemeinsame Aktion von Junger Union Mannheim und CDU Lindenhof: Heute Morgen verteilten wir mit unserem CDU-Bundestagskandidaten Nikolas Löbel bunte Ostereier, nur die grünen wollte keiner…

Wir wünschen ein gesegnetes Osterfest!

© Junge Union Baden-Württemberg