Schüler Union (SU) und Junge Union (JU) unterstützen Schulbesuche der Jugendoffiziere

Im Zuge der Debatte um Schulbesuche von Jugendoffizieren sprechen sich Schüler Union Mannheim und Junge Union Mannheim für den Erhalt und Ausbau von Informationsveranstaltungen der Bundeswehr zu Themen der internationalen Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie Berufsmöglichkeiten an Schulen aus.

„Die Bundeswehr bietet ein breites Spektrum an Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Planspielen zu sicherheitspolitischen Themen. So können bestimmte Unterrichtseinheiten durch die Einbindung der Jugendoffiziere praxisnah in die Schule integriert werden. Darüber hinaus informiert sie als einer der größten Arbeitgeber in der Bundesrepublik auch über Karrieremöglichkeiten für Absolventen. Es kann nicht sein, dass die Bundeswehr, die auch Teil einer Friedensbewegung ist und zu deren Aufgabe zu einem maßgeblichen Teil die Friedenssicherung und -erhaltung ist, aus den Klassenzimmern verbannt wird“, so die Kreisvorsitzende der Jungen Union Mannheim, Katharina-Sarah Dörr.

Die Aufgabe der Jugendoffiziere ist eine objektive Darstellung des Auftrages und der Aufgabenbereiche der Bundeswehr. Die Beauftragten stellen nicht nur positive Seiten der Bundeswehr dar, sondern regen auch an, kritisch nachzufragen. Der Besuch der Jugendoffiziere bietet die Möglichkeit zur kontroversen Debatte. So wird den Schülern ein umfassender und tiefer Einblick gegeben. Schülern sollten die Möglichkeiten haben, im Dialog Gesellschaft und Politik kritisch zu hinterfragen.

„Vorstöße der Landesregierungen in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, den Einsatz der Jugendoffiziere einzuschränken, kritisiert die SU scharf. Die Kooperationsvereinbarung in Baden-Württemberg mit der Bundeswehr muss erhalten bleiben! Die Bundeswehr zu einem Tabu-Thema machen zu wollen, untermauert die ideologischen Scheuklappen vieler Politiker. Die Jugendoffiziere dienen wie Ihre Kameraden der Sicherheit unserer Gesellschaft und setzen notfalls ihr Leben dafür ein. Vielmehr muss der Einsatz unserer tapferen Soldaten wertgeschätzt werden. Um hierfür ein Bewusstsein zu schaffen, ist es zwingend erforderlich, dass die Bundeswehr mit Jugendoffizieren an den Schulen in Baden-Württemberg präsent ist. Die Grünen fordern der Friedenbewegung ebenfalls Besuche an Schulen zu gestatten und fordern zugleich die Kündigung des Kooperationsvertrages mit der Bundeswehr. Dies stellt nicht nur die Bundeswehr mit der Friedensbewegung auf eine Ebene, sondern ist eine willentliche und wissentliche Benachteiligung unserer Streitkräfte. Das ist eine Infamie ohnegleichen“, so der Mannheimer SU-Chef und Bundesvorstandsmitglied, Lorenz Siegel, abschließend.

© Junge Union Baden-Württemberg