Schüler Union Mannheim mit neuer Spitze

Noah Castioni folgt auf Tobias Jakoby
Die Mitglieder der Schüler Union (SU) Mannheim haben am vergangenen Dienstag, den 28. Juni, unter der Tagungsleitung des Mannheimer JU-Kreisvorsitzenden Lorenz Siegel einen neuen Kreisvorstand gewählt. Neben zahlreichen Mitgliedern der Schüler Union Mannheim waren auch der stellvertretene Landesvorsitzende der Schüler Union Baden-Württemberg Johannes Krauss und der Kreisvorsitzende der CDU Mannheim und Landesvorsitzende der Jungen Union Baden-Württemberg, Nikolas Löbel, anwesend.

Schüler Union Mannheim mit neuer SpitzeIm Rahmen der Neuwahlen des Kreisvorstandes übernahm der 15-jährige Schüler Noah Castioni das Amt des Kreisvorsitzenden von Tobias Jakoby. Nach nunmehr drei Jahren an der Spitze des Mannheimer SU-Verbandes, davon jeweils eins als Pressesprecher der Schüler Union Baden-Württemberg und als stellvertretender Bundesvorsitzender der Schüler Union Deutschlands, gab er die Führung des Kreisverbandes ab. Den stellvertretenden Vorsitz des Kreisverbandes übernehmen die 17-jährigen Dorian Bednar und Jeremias Lerch. Neu im Vorstand ist die 16-jährige Shirin Ziden, die zur Pressesprecherin gewählt wurde, und der 18-jährige Florian Helmling, der in Zukunft das Amt des Kreisgeschäftsführers übernehmen wird. Zum Finanzreferenten wurde Tobias Jakoby gewählt. Als Beisitzer komplettieren Ronja Bednar und Cornelius Rebmann den Kreisvorstand.

In seinem Rechenschaftsbericht hob der scheidende Kreisvorsitzende die gelungene und stets vertrauensvolle Arbeit mit der Jungen Union Mannheim hervor. Als er auf die gemeinsam durchgeführten Aktionen zu sprechen kam betonte er besonders die Südwestkonferenz der Landesverbände Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern und Hessen der Schüler Union Deutschlands.

Neben den Wahlen zum neuen Kreisvorstand hatte sich die Schüler Union Mannheim auch mit der Struktur einer erfolgreichen Bildungs- und Schulpolitik beschäftigt. Bei diesem Thema war man sich einig, dass Bildungspolitik keinesfalls ein Top-Down Prozess sein dürfe. Der frisch gewählte Kreisvorsitzende Noah Castioni merkte an: „Die Bildungs- und Schulpolitik ist ein politisches Ressort, welches stark auf die Partizipation der Betroffenen, also uns Schüler und Schülerinnen, angewiesen ist. In der Vergangenheit wurden Reformen unter der grün-roten Landesregierung leider zu häufig auf dem Rücken der Schüler ausgetragen.“
So wurde rückblickend vor allem die Bildungspolitik der ehemaligen grün-roten Landesregierung betrachtet, wobei Kritik an der Verringerung des Lernstandards wie zum Beispiel durch Gemeinschaftsschulen und dem Aufbau unnötiger Bürokratie im Bildungssystem geäußert wurde. Hierbei mahnte die Schüler Union Mannheim, dass Bildungspolitik nicht aus Partei-ideologischen Gründen heraus gestaltet werden dürfe und dass „jedem bewusst sein sollte, dass zukünftige Gesellschafts- und Innenpolitik sowie wirtschaftlicher Erfolg maßgeblich von aktueller Bildungs- und Schulpolitik abhängt“, so der Kreisvorsitzende Noah Castioni.

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