Neue Gesichter mit neuen Ideen bei der JU Mannheim

Die Mannheimer CDU-Nachwuchsorganisation hat sich neu aufgestellt. Nach 18 Monaten im Amt machte der bisherige Kreisvorsitzende Philipp Rudi, welcher aufgrund des nahenden Endes seines Studiums nicht für eine weitere Amtszeit kandidierte, bei der kürzlichen Kreisjahreshauptversammlung Platz für Lennart Christ. Rudi bedankte sich für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit in der vergangenen Amtsperiode. Sein Nachfolger Christ möchte die inhaltliche Arbeit fortsetzen und neue Akzente setzen. Die Botschaft dabei ist eindeutig: In der Sache klar, im Dialog konsequent – so soll die Junge Union in Mannheim auftreten. Die Mutterpartei CDU wankt und bangt um ihren Status als Volkspartei. Dem möchte die Junge Union entgegenwirken – mit einem klaren Fingerzeig: „Eine starke CDU braucht eine Junge Union, die sie unterstützt, aber eben auch eine Junge Union, die der Stachel im Fleisch der CDU ist“, so Christ.

Unterstützt wird der 21-jährige Maschinenbaustudent von seinen Stellvertretern, Metallbauunternehmer Sebastian Busch und Student Moritz Plohberger. Neuer Kreisgeschäftsführer ist Dominik Cloppenburg. Um den Bereich Finanzen kümmert sich weiterhin Hannah Ziegler, ebenso wie René Weißenberger Schriftführer bleibt. Eine neue Rolle kommt Luca Müller als Mitgliederreferent und Lorenz Plohberger als Medienreferent zu. In dieser Besetzung soll vor allem die öffentliche Wirksamkeit deutlich erhöht werden. „Wir werden unsere eigenen Themen setzen, Mannheim und Deutschland betreffend. Da werden wir dann auch konsequent entsprechend unserer inhaltlichen Linie unseren Mann stehen“, kündigte Stellvertreter Moritz Plohberger an. Damit bezieht er sich auf ein grundsätzliches Imageproblem der CDU unter jungen Wählern. Die Reaktion auf das Rezo-Video oder die Debatte um Artikel 13 auf EU-Ebene hätten gezeigt, weshalb man als Partei der Älteren wahrgenommen werde. „Wir müssen innerhalb der CDU ordentlich Dampf machen, und zeigen, dass wir mit den richtigen Antworten auf die Fragen der Zukunft aufwarten“, ergänzte Lennart Christ.

Inhaltlich setzen die Jungpolitiker ihre Schwerpunkte auf die Bereiche innere Sicherheit und die Erhaltung eines lebenswerten Mannheims bei gleichzeitiger wirtschaftlicher Entwicklung. „Unser Anspruch ist klar: „Wir pöbeln nicht von links oder rechts und hinterlassen auch keinen Müll, während wir für die Umwelt demonstrieren. Wir schreien nicht, wir bringen realistische Ideen ein“, so Stellvertreter Sebastian Busch. Als Jugendorganisation einer Volkspartei soll der Blick zusätzlich auch auf andere Problembereiche gelenkt werden. Dem stimmten auch die Stadträtin und JU-Ehrenvorsitzende Katharina Funck sowie der CDU-Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel in ihren Grußworten zu. „Ihr dürft und sollt auch eigenständige und mutige Meinungen vertreten und eigene Akzente setzen, so wie wir es in unserer JU-Zeit getan haben“, so der Tenor Funcks und Löbels, die Lennart Christ und seinem Team viel Erfolg für die nächste Amtsperiode wünschten. Der daran arbeitende Vorstand wird komplettiert durch die Beisitzer Anna Basten, Noah Castioni, Leon Ebel, Jan Engelen, Valentin Hörner, Elisabeth Nützel, Daniel Popp, Sebastiano Pruiti und Gernot Wilken. Auch der bisherige Vorsitzende Philipp Rudi bleibt dem Vorstand als Beisitzer erhalten.

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