Mannheimer Grüne wollen Lasertag-Verbot

Die Grünen können es einfach nicht lassen. Aus dem schwachen Ergebnis bei der vergangenen Bundestagswahl hat die Ökopartei nichts gelernt. Nach dem verpflichtenden „Veggie“-Tag in Kantinen, der Forderung nach einer Zucker-Steuer sowie Verboten von Deutschlandfahnen bei Fußball-WM und -EM, halten nun auch die Mannheimer Grünen Kurs auf altbekannte Bevormundungspolitik. In einer Anfrage zur heutigen Sitzung des Gemeinderats nehmen sie die Lasertag-Anlagen ins Visier. Die Grüne-Gemeinderatsfraktion fordert, dass städtische Einrichtungen solche Spielangebote nicht für ihr Freizeitprogramm nutzen dürfen. Nach Meinung der Grünen „wird Gewalt in diesem Zusammenhang, wenn schon nicht verherrlicht, dann zumindest bagatellisiert“.

„Die Bündnisgrünen können einfach nicht ihrer DNA als humorfreie Ökospießer-, Spaßverderber- und Verbots-Partei entkommen. Die Deutschen wollen sich nicht bevormunden lassen – schon gar nicht bei der Gestaltung ihrer Freizeit. Ein Mannschaftspiel verbieten zu wollen, bei dem Sportsgeist und Geschicklichkeit zählen, ist absolut realitätsfern. Wenn die Grünen so weitermachen, verbieten sie nächste Woche noch das Kinderspiel ‚Räuber und Gendarm‘ auf Schulhöfen“, so der Mannheimer JU-Chef Lorenz Siegel.

Die Junge Union (JU) Mannheim lehnt ein Lasertag-Verbot für städtische (Freizeit-)Einrichtungen entschieden ab. Der christdemokratische Nachwuchs zeigt sich überzeugt: „Lasertag ist ein harmloses Spiel, bei dem mehrere Personen auf einem vorgegebenen Parcours versuchen, anspruchsvolle Aufgaben zu erfüllen. Als Hilfsmittel stehen den Spielern ungefährliche pistolenähnliche Infrarotsignalgeber zur Verfügung, mit denen sie ihre Gegenspieler im Spielverlauf treffen bzw. markieren können. Der latente Vorwurf der Gewaltverherrlichung ist völlig abwegig. Spiel, Spaß und Bewegung stehen im Vordergrund.“

Hier geht’s zur Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen für die Gemeinderatssitzung am 04.04.2017

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