Kreisverbandspate des JU-Landesvorstands betrachtet ACTA kritisch

Die Junge Union Mannheim lädt etwa zwei Mal im Monat zum Jour Fixe ein. Den gesamten März beschäftigen sich die Jungpolitiker mit der Netzpolitik. Aus diesem Grund war Matthias Kutsch zum neusten Jour Fixe zu Gast in den Räumen des JU-Büros. Der Kreisvorsitzende der JU- Heidelberg, Kreisverbandspate des JU-Landesvorstands und Sprecher für Wissenschaft, Technologie, Netzpolitik und Verbraucherschutz der Jungen Union Baden-Württemberg ist ein entschiedener Gegner des ACTA-Abkommens. Diese Meinung ist innerhalb der CDU nicht unumstritten. So warf der Europaabgeordnete und Befürworter des ACTA-Abkommens, Daniel Caspary, Kutsch vor, er würde durch seine Haltung „dem linken Mainstream auf den Leim gehen“.

Nach Meinung des netzpolitischen Sprechers der Jungen Union Baden-Württembergs ist ACTA allerdings ein Angriff auf die Freiheit. Eine Ratifizierung des Abkommens hätte laut Kutsch zur Folge, dass der ungehinderte Zugang der Internetnutzer zu digitalen Informationen stark gefährdet wäre. Kutsch setzt sich für ein faires Urheberrecht ein. Dieses soll sowohl den Schutz von Urheberrechten im digitalen Raum, als auch das Recht auf ungehinderten Zugang zu Informationen im Blickfeld haben.

Inhaltlich steht auch die Mannheimer JU dem ACTA-Abkommen skeptisch gegenüber. In den kommenden Wochen wollen die jungen Politiker weitere Informationsveranstaltungen zu diesem Thema anbieten.

© Junge Union Baden-Württemberg