Junge Union will Kommunalen Ordnungsdienst ausbauen

CDU-Nachwuchsorganisation kritisiert Forderung der FDP und fordert zugleich mehr Personal und neue Konzeption für die Mannheimer Ordnungshüter

„Wir brauchen unseren Kommunalen Ordnungsdienst (KOD). Er ist der stete Freund und Helfer unserer Bürger bei den kleineren und größeren Ordnungswidrigkeiten und garantiert den Menschen in unserer Stadt ein höheres Sicherheits- und Wohlfühlgefühl. Daher müssen wir diese Institution ausbauen und stärken“, so Nikolas Löbel, Kreisvorsitzender der Jungen Union Mannheim. Mit dieser Aussage kritisiert der CDU-Nachwuchspolitiker zugleich die Forderung der Mannheimer FDP nach einer Abschaffung des KOD, die er als völlig unsinnig abstempelt. „Wir müssen die Polizei von der zunehmenden Belastung durch kleinere Vergehen und Ordnungswidrigkeiten entlasten. In Zeiten, in denen die Polizei mit Personalabbau kämpfen muss, ist es ein wichtiges Signal für die Menschen in unserer Stadt, dass wir als Kommunalpolitiker für mehr Sicherheit und Ordnung in Mannheim eintreten. Dazu brauchen wir aber einen starken Kommunalen Ordnungsdienst, der sich durch Bürgernähe und flexible Einsatzfähigkeit auszeichnet“, so JU-Chef Löbel. In diesem Zusammenhang fordert der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Löbel aber auch eine konzeptionelle Weiterentwicklung des KOD. „In seiner bisherigen Form ist der Kommunale Ordnungsdienst nicht zukunftsfähig. Wir müssen weg von der statischen Verwaltungsarbeit, hin zu einer mobilen Einsatztruppe, die sich direkt vor Ort um die kleinen Probleme der Bürger, seien es Verkehrsverstöße, Nachbarschaftsstreitigkeiten oder verschmutzte Kinderspielplätze, kümmert. Wir müssen den KOD noch besser mit anderen Fachbereichen, wie beispielsweise der Jugendhilfe, vernetzen“, so Löbel. Um diese Neuausrichtung der Mannheimer Ordnungshüter zu erreichen, fordert die CDU-Nachwuchsorganisation eine Verdopplung der Personalstärke des Kommunalen Ordnungsdienstes von bislang 30 auf dann 60 Mitarbeiter. „Wir dürfen uns jetzt nicht in Kompetenzstreitigkeiten zwischen Land und Kommune verstricken. Die Frage der Sicherheit und Sauberkeit ist ein wichtiger Standortfaktor für Mannheim, den es gilt, weiter zu stärken“ so JU-Chef Löbel abschließend.

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