Junge Union verärgert über Ausfall von Arena of Pop

CDU-Nachwuchsorganisation kritisiert Verhalten der Stadtverwaltung

„Wir bedauern den Ausfall der Arena of Pop 2008 und sind gleichzeitig tief bestürzt über die erneute Auflagenfront der Stadtverwaltung, der sich die Veranstalter ausgesetzt sehen müssen“, so Nikolas Löbel, Kreisvorsitzender der Jungen Union Mannheim. Die Veranstalter des größten Gratis-Musikfestivals in ganz Baden-Württemberg mussten aufgrund strengerer und teurerer Sicherheitsauflagen für das Open-Air-Fest mitteilen, die Veranstaltung in diesem Jahr ausfallen lassen zu müssen und von 2009 an nur noch alle zwei Jahre in Mannheim organisieren zu können. Durch diese Entscheidung sieht sich die Junge Union in ihrer Auffassung bestätigt, dass die Mannheimer Stadtverwaltung eine falsche Herangehensweise an solche organisatorischen Herausforderungen verfolgt. „Im Jahre 2007 wurde die Arena of Pop mit dem Auftritt von Popstar Pink als die beste Veranstaltung im Mannheimer Jubiläumsjahr bewertet, obwohl sie gar keine offizielle Veranstaltung zum Stadtjubiläum war. Darin zeigt sich, dass sich die Mannheimerinnen und Mannheimer mit ihrer Arena of Pop bereits identifiziert haben. Durch den Ausfall entsteht ein großer Imageschaden für unsere Stadt“, so der JU-Chef Löbel. Es könne nicht sein, so der CDU- Nachwuchspolitiker, dass man erst nach den eventuellen Gefährdungen und Problemen bei der Umsetzung der Sicherheitsvorschriften frage, ohne dabei zunächst auf die großartige Durchführung im vergangenen Jahr zu verweisen. „Ohne nennenswerte Zwischenfälle bestätigte der Verlauf der Arena of Pop in der Vergangenheit den Ruf Mannheims als Musikhauptstadt. Jetzt droht uns wohl eher der Ruf einer Bürokratiehauptstadt mit vielen Bedenkensträgern und wenigen innovativfreudigen Politiker. Das ist keine moderne Stadtpolitik und erst Recht keine gute Werbung für Mannheim – ganz im Gegenteil zur Arena of Pop“, so Löbel abschließend.

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