Junge Union offen für Spielbank-Pläne

CDU-Nachwuchs favorisiert Standort in Mannheimer Innenstadt

„Als Junge Union begrüßen wir etwaige Pläne der Landesregierung und der Baden-Württembergischen Spielbanken-Gesellschaft zur Ansiedlung einer staatlichen Spielbank in Mannheim“, so die Junge Union Mannheim, die sich dadurch einen Rückgang illegalen Glücksspiels erhofft.

Der Bedarf an einem Casino scheint vorhanden zu sein, steigende Umsätze und eine Zunahme privater Anbieter unterstreichen dies.

Die Voraussetzung einer Ansiedlung ist für uns jedoch eine zentrale Lage der Spielbank, bevorzugt in der Mannheimer Innenstadt, beispielsweise in den Räumen der ehemaligen Bundesbank. Ein Großcasino in den Vororten bringt Mannheim nichts“, so die JU-Kreisvorsitzende Katharina-Sarah Dörr.

Für die Junge Union käme auch das Bankpalais in O 4,4 in Betracht. Eine staatliche Spielbank braucht ein imposantes Gebäude und wenn die Ansiedlung einer Spielbank eine sinnvolle Alternative zum Abriss darstellt, sollte man auch darüber nachdenken, erst Recht vor dem Hintergrund, dass sich mit der LBBW und der Spielbanken Gesellschaft zwei landeseigene Tochtergesellschaften gegenseitig helfen könnten.

„In räumlicher Nähe zu Kultureinrichtungen wie Kunsthalle oder Nationaltheater, aber auch zu Restaurants, erhoffen wir uns positive Auswirkungen für Mannheim als Einkaufs- und Ausgehstadt“ ergänzt Sentiana Schwerin, Pressesprecherin der Jungen Union Mannheim.

Auch die Zielgruppe gilt es für die Junge Union zu beachten.

„Eine staatliche Spielbank auf dem Niveau der renommierten staatlichen Spielbanken in Stuttgart oder gar Baden-Baden wäre ein absoluter Gewinn für Mannheim“ zeigt sich Marcus Garcia-Hoffman, stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union, von der Standortwahl der Baden-Württembergischen Spielbanken-Gesellschaft erfreut.

Als Zentrum der Metropolregion sollte es im Interesse der Stadt Mannheim sein, dass Glücksspielbegeisterte anstatt in benachbarten Bundesländern oder bei illegalen Anbietern in Zukunft direkt in Mannheim staatlich kontrolliert spielen können“, so Katharina-Sarah Dörr weiter.

„Sollte der innerstädtische Bebauungsplan eine Spielbank nicht vorsehen, müsse er geändert werden“ so die Junge Union abschließend.

 

 

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