Junge Union kritisiert Vorverurteilung der Polizisten der H4-Wache und fordert Versachlichung der Debatte

„Die unsachliche pauschale Kritik an den Polizisten der Mannheimer H4-Wache ist unerträglich“, kritisiert die Junge Union Mannheim die vor allem in sozialen Netzwerken losgetretene Reaktion auf die Messerstecherei in der letzten Woche.

„Noch bevor klare Erkenntnisse zum Hergang des Falls vorlagen, wurden die betreffenden Beamten teilweise auf respektloseste Art beleidigt. Dies kann und darf nicht hingenommen werden und hier braucht es einen radikalen Bewusstseinswandel“, fordert die JU Mannheim weiter.

„Bevor kein Verschulden von Seiten der Beamten nachgewiesen kann, sind Vorverurteilungen absolut fehl am Platz“, zeigt sich die Junge Union entsetzt über die Reaktionen im Nachgang der Messerstecherei.

„Es ist tragisch, dass versucht wurde, Differenzen auf gewaltsame Art zu lösen und hierbei ein junger Mann zu Tode kam, aber die Polizei hierfür zur Verantwortung zu ziehen, ist einer Aufarbeitung des Falls nicht dienlich und läuft in die falsche Richtung“  so die CDU-Nachwuchsorganisation.

„Wir fordern von der Stadtpolitik ein klares Signal und den Schulterschluss mit der Mannheimer Polizei. Schließlich liegt eine lückenlose Aufklärung gerade im Interesse der Beamten. Aber bei aller berechtigter Trauer und Wut über diese schlimme Tat, braucht es auch Unterstützung der Polizistinnen und Polizisten. Schließlich vertreten diese unseren Rechtsstaat gegenüber Straftätern. Und die Straftäter gilt es in diesem Fall zu verurteilen, nicht die Schutzbeamten. Das könnte die Mannheimer Stadtspitze deutlicher herausstellen“, so die CDU-Nachwuchsorganisation abschließend.

© Junge Union Baden-Württemberg