Junge Union kritisiert RNV-Streikpläne während des Turnfestes

„Wir haben durchaus Verständnis für die Forderung nach höheren Löhnen für die Beschäftigten der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH, die Androhung eines unbefristeten Streiks ab kommendem Montag, gerade mit Blick auf das Turnfest, erfüllt uns jedoch mit Sorge“, erwartet Katharina-Sarah Dörr, Kreisvorsitzende der Jungen Union Mannheim, mehr Fingerspitzengefühl was den Zeitraum des Streiks betrifft.

 

„Das Turnfest als weltweit größtes Breiten- und Wettkampfsport-Event ist eine tolle Gelegenheit für die Metropolregion, vor allem aber für die Stadt Mannheim, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren, wie sie das schon letztes Jahr beim Katholikentag hervorragend gemacht hat. Ein Streik im öffentlichen Personennahverkehr ist für einen reibungslaufen Ablauf hinderlich, schließlich müssen die vielen tausend Teilnehmer und Besucher ja von A nach B kommen“, hofft Lorenz Siegel, stellvertretender Kreisvorsitzender der JU, auf ein Einlenken von ver.di.

 

Vor dem Hintergrund, dass der Streik auf dem Rücken tausender Arbeitnehmer, aber auch der Schüler und Studenten der Region, die auf einen funktionierenden ÖPNV angewiesen sind, ausgetragen wird, ist ein unbefristeter Streik für uns nicht hinnehmbar. Wir erwarten hier nun auch ein Entgegenkommen der Arbeitnehmervertreter, beide Seiten müssen kompromissbereit zurück an den Verhandlungstisch und zwar schnell“ so Arthur Vogt, Mitglied im Kreisvorstand der Jungen Union.

 

„In jedem Fall hoffen wir, dass die Lohnsteigerungen nicht in Form höherer Fahrpreise direkt an die Kunden weitergegeben werden, so dass der ÖPNV im Verbundgebiet auch langfristig eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Alternative zum Individualverkehr bleibt. Dies sollten beide Verhandlungspartner bei ihren Verhandlungen berücksichtigen“, so die Junge Union Mannheim abschließend.

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