Junge Union kritisiert Pläne zur geplanten Radwegführung in der Bismarckstraße

„Jeder, der morgens oder nachmittags in der Bismarckstraße mit dem PKW unterwegs ist, muss wegen des hohen Verkehrsaufkommens viel Geduld und vor allem Zeit mitbringen. Den von der Stadtverwaltung gewünschten Radweg auf der Bismarckstraße, der eindeutig zu Lasten der Berufspendler geht und die Verkehrssituation weiter verschlechtern würde, lehnen wir daher strikt ab“, so die Kreisvorsitzende der Jungen Union Mannheim, Katharina-Sarah Dörr.

„Autofahrer auf der Bismarckstraße in Richtung Ludwigshafen spüren tagtäglich im Berufsverkehr die immense Verkehrsbelastung dieses Streckenabschnitts der Mannheimer Innenstadt.  Durch die geplante Umwandlung einer PKW-Fahrspur in einen Radfahr- und Busfahrstreifen wird dieses infrastrukturelle Nadelöhr künstlich verschärft. Die aktuellen Umgestaltungspläne provozieren einen Verkehrskollaps und sind deshalb nicht vertretbar“, ergänzt Lorenz Siegel, stellvertretender JU-Kreisvorsitzender.

„Die zu erwartenden Vorteile für den Radverkehr stehen in keinem Verhältnis zur messbaren Reduzierung der Verkehrsqualität für die Autofahrer, deren Zahl die der Radfahrer deutlich übersteigt und in der Zukunft wohl kaum geringer werden wird. Hier muss planerisch unbedingt nachgebessert und nach sinnvollen Alternativen gesucht werden, bevor mit dem 5-Millionen-Euro-Projekt begonnen wird und erste Tatsachen geschaffen werden“, so Dörr weiter.

„Es muss darüber diskutiert werden, ob die Gehwege zugunsten eines Radwegs verkleinert oder schon bestehende Radwege in der Umgebung aufgewertet werden können. Die Pläne der Stadtverwaltung sind nicht alternativlos“, so Arthur Vogt, stellvertretender JU-Kreisvorsitzender.

„Bis man eine brauchbare Lösung gefunden hat, die allen Verkehrsteilnehmern gerecht wird, sollte die Stadtverwaltung die veranschlagten 5 Millionen Euro lieber in die Sanierung des bestehenden Radverkehrsnetzes investieren“, so die Junge Union abschließend.

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