Junge Union gegen BUGA in der Feudenheimer Au

 

„So sehr wir die Pläne der Stadtverwaltung zur erneuten Ausrichtung einer Bundesgartenschau begrüßen, sind wir entsetzt was die Standortwahl betrifft“, so die Mannheimer JU-Kreisvorsitzende Katharina-Sarah Dörr.

 

„Für die Pläne eine Buga in der Feudenheimer Au, einem beliebten Landschaftsschutzgebiet, haben wir keinerlei Verständnis. Der Vorschlag ist ein Schlag ins Gesicht für all diejenigen, die in den 80er Jahren zurecht für den Erhalt der Au und gegen eine Straße durch eben diese gekämpft haben.  Der Oberbürgermeister tritt die Interessen der Feudenheimer Bürger mit Füßen!“, so Dörr weiter.

 

„Es ist uns vollkommen unverständlich, dass eine Bundesgartenschau größtenteils in einem Landschaftsschutzgebiet geplant wird, wo keine 500m weiter auf dem Gelände der Spinelli-Kaserne ausreichend Platz verfügbar wäre. Die Sandbodenargumentation greift uns hier zu kurz. Hier möchte der Oberbürgermeister eindeutig bewährte Strukturen zerstören“, hält Arthur Vogt, Kreisvorstandsmitglied der Jungen Union, die Pläne von OB Kurz für falsch.

 

„Wir freuen uns sehr, dass die CDU-Gemeinderatsfraktion sich hier klar positioniert hat und die Au als Standort ebenfalls ausschließt. Mehr Unterstützung hätten wir uns bei dieser Thematik von den Grünen gewünscht, da herrscht aber leider Funkstille“, findet Lorenz Siegel, stellvertretender JU-Kreisvorsitzender, das Verhalten der Grünen bedauerlich.

 

Vollkommen daneben findet die Junge Union die Aussagen von SPD-Fraktionschef Ralf Eisenhauer gegenüber dem Umweltforum Mannheim, die im heutigen Mannheimer Morgen zu lesen waren. „Die begründeten Einwände der Umweltschützer als „Anmaßung einer gesellschaftlichen Interessenvertretung“ abzutun, kommt für uns einer Basta-Politik gleich. Das Gleiche gilt für die wieder einmal mangelnde Einbeziehung des Gemeinderats“, so die Kreisvorsitzende Katharina-Sarah Dörr.

 

„Wir lehnen die Buga-Pläne in ihrer jetzigen Form ab und werden das Thema über die nächsten Wochen weiterhin kritisch begleiten“, verspricht die Junge Union abschließend.

© Junge Union Baden-Württemberg