Junge Union fordert Verbot derartiger Großveranstaltungen in Mannheim

„Über 80 verletzte Polizisten, 13 beschädigte Polizeifahrzeuge und Schäden am Maimarktgelände als Resultat eines kurdischen Kulturfestivals in Mannheim haben deutlich gezeigt, dass derartige Veranstaltungen in Mannheim, bzw. in Deutschland nicht mehr stattfinden dürfen“, zeigt sich der Vorstand der JU Mannheim entsetzt von den Ereignissen vom Wochenende.

Die Stadt Mannheim war den Kurden gegenüber immer sehr tolerant, viele Bürger hatten in der Vergangenheit Sympathie für deren Forderungen nach mehr Freiheit und Autonomie,  bis die Gewalt eskalierte. Viele erinnern sich zurück an die 90er Jahre, als die PKK in Deutschland mehrere Anschläge verübte. Auch Mannheim war damals betroffen, als Kurden Autobahnen blockierten und vor dem Mannheimer Rathaus auf einen Polizisten schossen. „Mit der Toleranz muss jetzt Schluss sein, das Konzept ist gescheitert“, fordert die JU Mannheim ein zukünftiges Verbot solcher Veranstaltungen.

„Das Sicherstellen von Fahnen und T-Shirts mit Symbolen in Deutschland verbotener Organisationen, das  inoffizielle Veranstaltungsmotto „Freiheit für Öcalan – Einen Status für Kurdistan“ und die grundlose Aggressivität gegenüber der Polizei zeigen, wie wenig Respekt viele der Veranstaltungsteilnehmer für die Werte unseres Rechtsstaats haben und dass Deutschland der falsche Ort ist, ihre politischen Konflikte auszutragen“, so die JU Mannheim.

„Wenn die Yek-Kom jetzt kommt und der Polizei, die von kurdischen Ordnern zu Hilfe gerufen wurde, die Schuld für den Ausbruch der Gewalt gibt, ist das eine Unverschämtheit, ein Schlag ins Gesicht der vielen Polizeibeamten und zeigt einen zunehmenden Realitätsverlust der Yek-Kom“ so die Junge Union weiter.

Doch das Ganze hätte in den Augen der JU Mannheim verhindert werden können. „Nach den Vorfällen in Bruchsal und Mannheim im Vorfeld des Festivals, bei denen es zu Auseinandersetzungen zwischen Türken und Kurden gekommen war, und vor dem Hintergrund der Konflikte in Syrien und der Türkei, war es mehr als naiv davon auszugehen, dass die Veranstaltung friedlich ablaufen würde“, hat der Mannheimer JU-Kreisvorstand wenig Verständnis für das Verhalten der Stadtverwaltung.

Die Naivität zeigt sich für die Junge Union in der Aussage von Mannheims OB Peter Kurz, der kein Verständnis für die „Randalierer“ hatte. „Wenn man mit Ziegelsteinen auf Polizeibeamte wirft oder mit Eisenstangen auf sie einschlägt, wenn Hunderte gewaltbereite Kurden von tausenden weiteren Besuchern lautstark unterstützt werden, hat das mit Randalismus nichts zu tun, das ist pure Gewalt“, so die jungen Christdemokraten.

„Daher hoffen wir, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, derartige Veranstaltungen in Zukunft zu verhindern“, so die Junge Union abschließend.

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