Junge Union fordert Gesetzesänderung zur Fortsetzung der Videoüberwachung in der Mannheimer Innenstadt

„Wir fordern die Stadtverwaltung und den Oberbürgermeister der Stadt Mannheim auf, sich für eine Änderung des Polizeigesetzes in Baden-Württemberg einzusetzen, um die Abschaltung der Videoüberwachung in der Mannheimer Innenstadt zu verhindern“, so Nikolas Löbel, Kreisvorsitzender der Jungen Union in Mannheim. „Wir sehen in der Videoüberwachung einen Garanten für die Sicherheit auch gerader junger Leute, die sich zu später Stunde noch im Innenstadtbereich aufhalten. Daher schlagen wir als Jugendorganisationen jetzt Alarm“, so Sebastian Mayer, Vorsitzender der Schüler Union , die diese Forderung klar unterstützt.

Die Junge Union bezieht sich bei ihrer Forderung auf einen aktuellen nächtlichen Zwischenfall, bei dem ein Jugendlicher auf dem Nachhauseweg von einem Diskobesuch in Höhe des Landgerichtes in A1 überfallen und brutal zusammengeschlagen wurde. „Hier konnte aufgrund der Videoüberwachung die Mannheimer Polizei Schlimmeres verhindern. An dieser Stelle hat sich der Präventivgedanke des Polizeigesetzes in Baden-Württemberg bewährt, so der JU-Chef Nikolas Löbel. „Wir können es nicht zulassen, dass die erlangten Erfolge zum Wohle der Sicherheit durch eine überholte Gesetzesfassung gefährdet werden. Jetzt muss die Politik auf kommunaler und erst recht auf Landesebene reagieren. Schließlich steigert eine hohe Sicherheit zu Tages- und zu Nachtzeiten auch die Attraktivität der Mannheimer Innenstadt und bedeutet eine Stärkung des Einzelhandels, so Löbel und Mayer abschließend.

© Junge Union Baden-Württemberg