Junge Union fordert Buga-Abstimmung noch in diesem Jahr und klares Bekenntnis zu den Mannheimer Stadtparks

„Um zu verhindern, dass die Entscheidung für oder gegen die Bundesgartenschau 2023 aufgrund zu geringer Beteiligung nicht verbindlich ist, muss die Abstimmung noch in diesem Jahr stattfinden und zwar am selben Tag wie die Bundestagswahl“, so die Mannheimer JU-Kreisvorsitzende Katharina-Sarah Dörr, die damit die Forderung der Mannheimer CDU unterstützt. 

 

„Die Bundestagswahl hat nach wie vor die höchsten Beteiligungsraten. Wenn man die Wahl mit dem Bürgerentscheid verknüpft, spart das nicht nur Geld, sondern sichert auch eine hohe Beteiligung und stellt die Abstimmung damit auf ein breites Fundament. Die Entscheidung betrifft alle Mannheimer, die Buga wird schließlich mit Steuergeldern finanziert, daher ist eine hohe Beteiligung mitnichten ein „nachrangiges Argument“, so Dörr weiter. 

 

„Darüber hinaus könne man durch einen früheren Abstimmungstermin etwaigen Strafzahlungen wegen Vertragsbruch vorbeugen, die im nächsten Jahr vielleicht anfallen“, gibt Dörr zu bedenken.

 

„Gleichzeitig fordern wir die Stadtverwaltung, allen voran den Oberbürgermeister, zu einem klaren Bekenntnis für den Erhalt des Luisenparks und des Herzogenriedparks auch über 2023 hinaus auf. Der Luisenpark als innerstädtischer Erholungsort erhöht die Wohnqualität in der Innenstadt beträchtlich und ist von unschätzbarem Wert für Menschen jeden Alters in Mannheim und darüber hinaus in der Region. Gleiches gilt für den Herzogenriedpark“, ergänzt Concetta di Noto, Pressereferentin der JU Mannheim.

 

„Neben einem klaren Bekenntnis zum Erhalt der Parkanlangen in ihrer jetzigen Form fordern wir die Stadt auf, dringende Investitionen in den Parks zu übernehmen und nicht weiter auf die lange Bank zu schieben. Sinkende Zuschüsse von städtischer Seite sind das Letzte, was der Park braucht“, spricht sich Lorenz Siegel, stellvertretender JU-Kreisvorsitzender,  für eine Erhöhung der Zuschüsse für die Parks aus.

 

„Der Investitionsstau ist bekannt. Bei einem geführten Besuch konnten wir uns selbst davon überzeugen. Undichte Seerosenbecken, marode Brücken und gesperrte Aquarien im Luisenpark, hier muss dringend was getan werden, um die Attraktivität der Parks auch langfristig zu sichern“, so die Junge Union abschließend.

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