Junge Union: Fontagnier muss zurücktreten

Die Junge Union (JU) Mannheim zeigt sich entsetzt über die Wortwahl des Stadtrates Gerhard Fontagnier (GRÜNE) anlässlich der jüngsten Demonstration im Vorfeld einer Kundgebung des Landtagsabgeordneten Meuthen (AfD) in Feudenheim. Wie der Mannheimer Morgen (Ausgabe vom 30.09.2016, S. 17) berichtete, forderte Fontagnier: „Wir wollen die aus Mannheim verjagen, die verjagt werden müssen.

„Die durch so eine Wortwahl bewusste menschliche Abwertung, auch und gerade dem politischen Gegner gegenüber, ist eines wahren Demokraten unwürdig. Hier bedient sich der offenbar vom demokratischen Wege abgekommene GRÜNE-Stadtrat eines Nazi-Jargons, welcher an die dunkelsten Stunden Deutschlands erinnere. Der Rücktritt von Fontagnier ist überfällig“, so der JU-Kreischef Lorenz Siegel.

Gerhard Fontagnier bewies nach Meinung der JU in der Vergangenheit oft ein demokratiepolitisch fragwürdiges Verständnis von den Grenzen der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit, insbesondere wenn es um ein Mindestmaß an Anstand in der politischen Auseinandersetzung ging. Die Bündnisgrünepartei in Mannheim sowie die Gemeinderatsfraktion von Bündnis90/Die Grünen muss sich die Frage gefallen lassen, ob sie die ständigen Ausfälligkeiten eines ihrer Mitglieder auf Dauer dulden wollen.

„In Fontagniers persönlichem Umfeld würde man eine derartige verbale Entgleisung wohl als ‚Hatespeech‘ brandmarken – falls diese aus dem politisch nicht-linken Spektrum stammen würde. Für die Junge Union ist klar: Im gesellschaftlichen und politischen Umgang miteinander muss wieder Anstand, Maß und Mitte einkehren. Alles andere leistet nur der stetig anwachsenden Politik(er)verdrossenheit Vorschub“, so Lorenz Siegel abschließend.

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