Junge Union erinnert an Mauerbau

„Vor 50 Jahren wurde die Teilung Deutschlands, aber auch Europas und der ganzen Welt durch den Bau der Berliner Mauer besiegelt, weshalb es uns wichtig war, als Junge Union ein Zeichen zu setzen“ erklärt der Kreisvorsitzende Simon Fillinger den symbolischen Mauerbau auf den Kapuzinerplanken.
Unter dem Motto „Wir wählen die Freiheit“ versammelte sich der CDU-Nachwuchs in der Mannheimer Innenstadt, um das bekannteste Symbol der DDR-Diktatur in Erinnerung zu rufen.
„Leider wollen heute viele, gerade unsere Freunde der Linken, aber auch der ein oder andere Genosse, von der Mauer mit Todesstreifen und Panzersperren nichts mehr wissen“, so Lorenz Siegel, Vorsitzender der Schüler Union Mannheim, der sich für eine stärkere Auseinandersetzung mit dem DDR-Unrechtsstaat im Schulunterricht einsetzt.
Staatliche Überwachung und die tägliche Konfrontation mit sozialistischer Propaganda waren an der Tagesordnung.
„Das hohe Gut der Freiheit wissen leider viele nur 22 Jahre nach dem Mauerfall leider nicht gebührend zu schätzen. Daher sehen wir es als unsere Pflicht, an all das Leid und Unrecht zu erinnern, das im Osten unseres Landes jahrzehntelang stattfand“, so die stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Katharina-Sarah Dörr.
„Gerade als Nachwuchsorganisation der Partei, die maßgeblich die Wiedervereinigung Deutschlands vorangetrieben hat, wollen wir die Erinnerung an das traurige Kapitel deutsch-deutscher Geschichte aufrechterhalten“, so Simon Fillinger abschließend.

© Junge Union Baden-Württemberg