JU Mannheim beteiligt sich an landesweiter Kampagne gegen GEMA-Tarifreform

Tariferhöhung bedeutet Griff in den Geldbeutel der jungen Menschen
 „Die Junge Union Mannheim tut alles, um die geplante GEMA-Tariferhöhung zu stoppen. Die GEMA will mit ihrer Tarifreform eine Tarifvereinheitlichung vornehmen, doch in Wahrheit steckt dahinter eine Tariferhöhung für Diskotheken- und Barbesitzer, Musik-, Kultur-, Faschings- oder Schützenvereine von bis zu 1000 Prozent. Das kann das Aus für viele Gastronomen und Veranstaltungen von Kulturvereinen auch in Mannheim bedeuten und das können wir so nicht hinnehmen. Deshalb muss die Politik jetzt aktiv werden und eingreifen“, so die Kreisvorsitzende der Jungen Union Mannheim, Katharina-Sarah Dörr.

„Die GEMA und alle in ihr organisierten Künstler sind nun gefordert, daran mitzuwirken, gemeinsam mit allen Betroffenen aus Club- und Kulturszene eine sinnvolle und wirtschaftlich vertretbare Tarifgestaltung zu finden. Es wäre deshalb folgerichtig, alle Beteiligten zu einer Schlichtung zu laden“, betonte Katharina-Sarah Dörr.

„Die JU Mannheim steht dabei weiterhin klar zum Urheberschutz. Aber die GEMA muss Tariferleichterungen insbesondere für Kulturvereine und Clubbetreiber so schaffen, dass der Urheberschutz auch bezahlbar bleibt. Die jüngst erzielte Einigung mit dem Bund deutscher Karneval stellt zwar einen entscheidenden Schritt in die richtige Richtung dar, dennoch bedeutet die Tariferhöhung eine große Gefahr für das Fortbestehen der deutschen Vereinsvielfalt.“, ergänzt Ramon Tschierschke, Internetreferent der JU Mannheim und Mitglied der Mannheimer Karnevalsgesellschaft Feuerio.

Bei zwei Kneipentouren durch die Mannheimer Innenstadt am 24. August und am 1. September wird die Junge Union mit Infomaterial auf die Thematik hinweisen und damit die Aufmerksamkeit für das Thema nochmal erhöhen.

„Die JU Mannheim zeigt mit dieser Kampagne deutlich Flagge und beweist, dass sie sich für die Belange und Bedürfnisse der jungen Menschen in der Region einsetzt. Denn wer die Abgaben für Gastronomen, Veranstalter und Vereine erhöht, der greift zumeist den jungen Menschen in die Tasche. Das ist mit uns hier in Mannheim nicht zu machen“,  so die Junge Union Mannheim abschließend.

 

© Junge Union Baden-Württemberg