JU lehnt Standort für Technisches Rathaus am Neckarufer ab

„Der Oberbürgermeister hat im Wahlkampf bei mehreren Veranstaltungen mit dem Thema „Leben am Fluss“ geworben und hierbei auch explizit „Wohnen am Fluss“ mit eingeschlossen. Dass nun eine dieser Flächen als Standort für eine städtische Behörde in Erwägung gezogen wird, können wir nicht verstehen. Diesen Standort lehnen wir ab und begrüßen die Haltung der CDU-Gemeinderatsfraktion in dieser Sache“ so die JU-Kreisvorsitzende Katharina Dörr.

„Auch wenn der Standort Schafweide zentraler gelegen wäre, appellieren wir daran, die Kosten im Blick zu halten und diese genauestens zu prüfen. Der finanzielle Aufwand für das neue Technische Rathaus hat für uns Priorität vor dem Standort. Den Standpunkt von Ralf Eisenhauer, der die Kosten für „nicht alleine entscheidend“ hält, teilen wir vor dem Hintergrund der finanziellen Situation der Stadt nicht“ ergänzt Lorenz Siegel, Stellvertreter im JU-Kreisvorstand.

„Bauliche Erweiterungen in der Zukunft müssen ebenfalls in Erwägung gezogen werden, diese sind für den Standort Neckarau deutlich einfacher zu realisieren“ hält auch Arthur Vogt, ebenfalls stellvertretender JU-Vorsitzender, den Standort Schafweide für wenig geeignet.

„Der einzige Vorteil am Standort am Neckar liegt für uns darin, dass die Bauverwaltung von dort direkten Blick auf die Heinrich-Lanz-Schule hat und dadurch täglich mit dem baulichen Zustand und Versäumnissen im Umgang und Erhalt städtischer Schulgebäude konfrontiert wird. Wir halten es für nicht vermittelbar, dass Kosten bei einem Neubau eine untergeordnete Rolle spielen sollen, die Stadt auf der anderen Seite jedoch offensichtlich nicht in der Lage ist, ihren Immobilienbestand zu pflegen“ so die Junge Union abschließend.

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