Isabell(a) von Branyiczki heimlicher Star bei Comedian Harmonists II

Junge Union zu Gast im Nationaltheater- Gespräch mit Gerber

Sie war der heimliche Star des Abends. Isabell Branyiczki – eigentlich nur eine von vielen Gästen aus den Reihen der Jungen Union Mannheim, die an diesem Abend auf Einladung von Generalintendantin Regula Gerber das Mannheimer Nationaltheater besuchten – wurde zum Mittelpunkt eines glanzvollen Opernabends. Denn mit „Die Schöne Isabella von Kastilien“ als Zugabe und Hommage an die junge JU’lerin verabschiedeten sich die Darsteller des Stückes Comedian Harmonists II, der Geschichte vom Abstieg der „ersten boygroup der Welt“, von der Bühne und dem ihnen völlig verfallenen Publikum. Doch zuvor kamen die CDU- Nachwuchspolitiker zu einer Führung und einem Gespräch über die Situation des ältesten kommunalen Theaters Deutschlands mit dem gesamten Führungsteam des Nationaltheaters zusammen. Generalintendantin Regula Gerber ließ es sich dabei nicht nehmen, persönlich mit den jungen Mannheimern über das kulturelle Flaggschiff der Stadt zu sprechen. Und dabei wurde deutlich, wie eng das Theater den Gürtel bereits wieder schnallen muss. Zwar sei das Engagement der Stadt, aber auch vor allen Dingen der Bürger, überwältigend groß, doch müsse man, um mit den ganz großen Bühnen in Deutschland mithalten zu können, in den nächsten Jahren finanziell draufsatteln. Nikolas Löbel, Kreisvorsitzender der Jungen Union, stellte dabei klar, dass auch die junge Generation Mannheims stolz auf ihr Theater sei und es mit seinem künstlerischen Glanz über die Stadtgrenzen hinaus für die Region als Lebensmittelpunkt wirbt. Mit seinen über 600 Mitarbeitern ist der Eigenbetrieb Nationaltheater darüber hinaus auch einer der größten Arbeitgeber der Stadt. „Zwar muss man immer über neue Konzepte zur Verschaffung von öffentlichen Subventionen nachdenken, doch kann sich die Stadt, gerade bedingt durch einen harten Standortwettbewerb der deutschen Großstädte, den Abstieg aus der kulturellen Königsklasse nicht leisten“, so der JU-Chef Löbel. „Die Kulturpolitik der Stadt muss neben einer erweiterten und exponierten Förderung der Kleinkunst ein klares Bekenntnis zum Nationaltheater abgeben. Denn nur dieses Haus mit seinen vier Sparten und seinen unzähligen imponierenden Inszenierungen kann Mannheim überhaupt die Grundlagen für das Heranwachsen zu einer Kulturhauptstadt bieten“, so Löbel abschließend, der damit noch einmal die Unterstützung der CDU-Nachwuchskräfte für das Theater unterstrich.

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