Erneuter Anschlag auf Stadtbüro der Jungen Union

„Diese Art der politischen Auseinandersetzung ist wirklich ein Armutszeugnis“ beschreibt die Mannheimer JU-Kreisvorsitzende Katharina-Sarah Dörr den zweiten Anschlag unbekannter Täter auf das Stadtbüro der Jungen Christdemokraten innerhalb von dreieinhalb Jahren.

Die Täter haben in der Nacht zum Sonntag drei Scheiben der Zentrale der Mannheimer JU mit faustgroßen Pflastersteinen derart beschädigt, dass sie noch in der Nacht gesichert und innerhalb der nächsten Tage komplett ausgetauscht werden müssen.

Durch die Steine wurden auch Teile der Inneneinrichtung beschädigt, der Schaden beträgt mehrere Tausend Euro.

„Unsere Scheiben sind doppelt verglast, da muss man schon viel Gewalt aufwenden, um wassermelonengroße Löcher in die Scheiben zu werfen“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende Marcus Garcia-Hoffmann, der gemeinsam mit Katharina-Sarah Dörr nach der Hiobsbotschaft der Polizei einen Großteil des Sonntags damit beschäftigt war, die JU-Räumlichkeiten aufzuräumen, die von Scherben übersät waren.

Wie die Polizei, die die Ermittlungen aufgenommen hat, vermutet man in der Jungen Union hinter der Tat wie schon beim letzten Anschlag auf das Stadtbüro im Dezember 2008 einen politischen Hintergrund. Auch ein Zusammenhang mit der jährlichen Beschädigung des Mannheimer FDP-Büros wird überprüft.

„Wir haben selbstverständlich Anzeige gegen Unbekannt erstattet, lassen uns durch eine solche Aktion jedoch nicht aus unseren Räumlichkeiten vertreiben und werden unsere politische Arbeit für junge Menschen in Mannheim wie gehabt von hier aus fortführen.

Der Diskussionsabend mit Vertretern des Chaos Computer Clubs im Rahmen unseres „Themenmonats Netzpolitik“ wird morgen Abend um 20 Uhr wie geplant stattfinden“, so Katharina-Sarah Dörr abschließend.

© Junge Union Baden-Württemberg