CDU-Nachwuchs fordert zentrale Lösung für Stadtverwaltung

Junge Union will Stadtverwaltung in einem Gebäude bündeln

                                         

„Vor dem Hintergrund des angestrebten Verkaufs des maroden Technischen Rathauses und des beschlossenen Umzugs der dort angesiedelten Mitarbeiter fordern wir eine zentrale Lösung für die städtischen Mitarbeiter der Verwaltung“, warnt die JU-Kreisvorsitzende Katharina-Sarah Dörr den Hauptausschuss des Gemeinderats vor Schnellschüssen.

 „Mit der Suche nach einem neuen Standort für ein Technisches Rathaus eröffnet sich eine  historische Chance, die über die ganze Stadt verteilte Verwaltung zu bündeln und ein zentral gelegenes Verwaltungsgebäude zu errichten, bei dem von Gesundheits- bis Sozialamt alles unter einem Dach angesiedelt ist. Kurze Dienstwege aus inhaltlicher und organisatorischer Sicht können die Arbeit einer Stadtverwaltung noch effizienter gestalten und sind auch bürgerfreundlicher“, so Dörr weiter.

 „Alle städtischen Mietverträge müssen auf den Prüfstand gestellt werden. Dabei sollte die Wirtschaftlichkeit einer zentralen Ansiedlung der Verwaltung mit Neubau unter anderem auch im Glücksteinquartier geprüft werden. Wir wollen keinen neuen teuren Prachtbau für eine Stadtverwaltung, aber wir wollen geprüft wissen, ob eine große bauliche Lösung mit der Integration aller Verwaltungsmitarbeiter an einem Standort langfristig betrachtet wirtschaftlicher und günstiger sein kann, als die jetzige Verteilung auf zahllose Immobilien in der ganzen Stadt“, so CDU-Stadtrat Nikolas Löbel.

„Es muss klar sein, dass ein Schwerpunkt zunächst auf der Sanierung von Schulgebäuden liegen muss. Aber wir warnen jetzt vor einem Schnellschuss für ein Technisches Rathaus, ohne dabei mittel- und langfristig gedacht zu haben“, so JU-Chefin Dörr und CDU-Stadtrat Löbel abschließend.

 


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