Beschmiert, zerstört, gestohlen

JU Mannheim: Politisch motivierte Kriminalität entschieden bekämpfen

Auch in diesem Wahlkampf muss die Junge Union (JU) Mannheim wieder leidvoll feststellen, dass zahlreiche Plakate der CDU Mannheim mutwillig beschädigt, ganz zerstört oder teilweise sogar gestohlen werden. „Mit der mutwilligen Beschädigung oder Entfernung bzw. dem Diebstahl der Rosenberger-Plakate, die wir in diesem OB-Wahlkampf in bisher ungekanntem Ausmaß erleben, bringen die Täter ein merkwürdiges Demokratieverständnis vor. Dies ist sehr bedauerlich“ so die Vorsitzende der Jungen Union Mannheim, Katharina Dörr. Besonders häufig kommen Plakate in den Stadtteilen Rheinau und Neckarau weg, wo sich ganze Straßenzüge plakatfrei darstellen, obwohl dort Dutzende Plakate gehängt wurden.

„In den betroffenen Stadtteilen wurde systematisch vorgegangen, die Plakate sind komplett verschwunden. Da steckt mehr dahinter als ein dummer Streich“, ist man in der JU überzeugt.

„Zu dem Ärger durch den erhöhten Zeitaufwand Plakate wieder nachzuhängen oder zu pflegen entsteht durch diese Handlungen auch ein materieller Schaden, weshalb wir Verstöße auch sofort anzeigen, wenn wir es mitbekommen“, ergänzt Lorenz Siegel, stellvertretender Kreisvorsitzender der JU.

Vergangenes Wochenende wurden sogar drei Mitglieder der Jungen Union beim Hängen von Wahlkampf-Plakaten in Wallstadt verbal diffamiert und ein kürzlich gehängtes Plakat vor den Augen der JU-Mitglieder zerstört und entfernt. „Diese Intoleranz verurteilen wir und haben daher Strafanzeige gestellt. Einer konsequenten Verfolgung dieser undemokratischen Aktivitäten durch die Ermittlungsbehörden sind wir uns sicher. Wir sind immer offen und bereit für den politischen Diskurs, aber dazu gehören gewisse Spielregeln und ein gewisses Niveau, vor allem aber erwarten wir, dass Recht und Gesetz eingehalten werden. Für Auseinandersetzungen dieser Art sollte in einer Demokratie kein Platz sein“ so die JU-Mannheim abschließend.

© Junge Union Baden-Württemberg