Alljährliches Neujahrsbowling

Obligatorisches Gruppenfoto...

Obligatorisches Gruppenfoto…

Am vergangenen Montag traf sich der Kreisverband der Jungen Union Mannheim zum alljährlichen Neujahrsbowling. Neben dem Wahlkampf und anderen politischen Aktionen, die im Laufe eines Kalenderjahres anstehen, findet sich stets auch Zeit für Veranstaltungen, in denen das Beisammensein und die Geselligkeit stärker im Vordergrund stehen. So hat auch das Bowlingturnier seinen festen Platz zu Jahresbeginn im Kalender der JU Mannheim gefunden.

Beim gemeinsamen Bowlen bei Snacks und Getränken kam jedoch auch die Auseinandersetzung mit politischen Themen nicht zu kurz. Während die ersten Wochen des Jahres im Zeichen des anstehenden Kommunalwahlkampfes gestanden hatten, stand nun der geplante Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union im Mittelpunkt der Diskussion. Der Austritt des Vereinigten Königreichs stelle einen großen Verlust für die Europäische Union dar, waren sich die Mitglieder der JU Mannheim einig. Insbesondere die auf eine liberale Wirtschaftspolitik drängende Stimme der britischen Regierung werde zukünftig im europäischen Diskurs fehlen.

...und los gehts!

…und los gehts!

„Das Vereinigte Königreich tritt zwar voraussichtlich aus der Europäischen Union aus, bleibt aber Bestandteil Europas und der westlichen Wertegemeinschaft. Diesem Umstand muss Rechnung getragen werden, sodass auch zukünftig in den Bereichen Wirtschaft, Sicherheit und Verteidigung eine enge Kooperation zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich sichergestellt ist.“, zeigte sich der JU-Vorsitzende Philipp Rudi überzeugt. Ein ungeregelter Austritt Großbritanniens brächte erhebliche Verwerfungen sowohl auf den britischen Inseln als auch auf dem europäischen Kontinent mit sich. Die Verhandlungsführer müssten alle Möglichkeiten ausloten, um eine für beide Seiten akzeptable Austrittsvereinbarung zu erreichen und so den ungeregelten Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU zu verhindern.

„Der Austritt Großbritanniens trifft die Europäische Union in schwierigen Zeiten. Dennoch ist sie auch zukünftig ein Garant für Wohlstand, Frieden und Sicherheit in Europa. Gerade die junge Generation sollte sich deshalb für eine Stärkung der EU einsetzen.“, erklärte abschließend Lennart Christ, stellvertretender Vorsitzender der JU-Mannheim, unter Zustimmung der Mitglieder des Kreisverbandes.

Jahresauftakt bei der Jungen Union Mannheim – JU nominiert Kommunalwahlkandidaten

Claudius Kranz (CDU-Fraktionsvorsitzender) zu Gast bei der Jungen Union

Claudius Kranz (CDU-Fraktionsvorsitzender) zu Gast bei der Jungen Union

Die Zeichen stehen auf Wahlkampf bei der Jungen Union (JU) Mannheim. Die Nachwuchspolitiker trafen sich am ersten Montag des Jahres zum gemeinsamen Kreistag. Im Rahmen der Mitgliederversammlung stellten die Jung-CDUler ihr eigenes Kommunalwahlprogramm vor, mit dem die JU-Kandidaten in den Wahlkampf mit ihrer Mutterpartei ziehen werden.

„Wir wollen bei der Kommunalwahl mit klar definierten Ideen für uns, unsere Kandidaten und natürlich die CDU werben“, zeigte sich der JU-Kreisvorsitzende Philipp Rudi entschlossen. „Dafür haben wir über die letzten Wochen gemeinsam ein Programm erarbeitet, das wir heute Abend einstimmig verabschiedet haben“, so Rudi weiter. Untergliedert in zehn Themenkomplexe bringen die Mitglieder auf dreizehn Seiten zum Ausdruck, wie sie sich eine generationengerechte Zukunft in Mannheim vorstellen. Neben Aspekten zu Sicherheit und Sauberkeit beschäftigen sich die Jungpolitiker auch mit der Bildung und der Gesundheit des Nachwuchses oder auch bezahlbarem Wohnraum für junge Familien in Mannheim. Claudius Kranz, Fraktionsvorsitzender der CDU im Gemeinderat, lobte die inhaltlichen Ansätze der Jungpolitiker: „In eurem Programm zeigt ihr interessante und zukunftsorientierte Lösungsansätze für die Probleme von heute und morgen auf.“

Philipp Rudi (JU-Kreisvorsitzender)

Philipp Rudi (JU-Kreisvorsitzender)

Im Anschluss an die Verabschiedung des Wahlprogramms nominierten die Mitglieder der Jungen Union ihre Kandidaten für die Kommunalwahlliste der CDU. Mit Katharina Dörr wird eine langjährige Kreisvorsitzende und nunmehr Ehrenvorsitzende als Spitzenkandidatin um ein Mandat im Gemeinderat kämpfen. „Ich freue mich, erneut als Spitzenkandidatin meiner JU antreten zu dürfen und auf einen spannenden Wahlkampf mit einem großartigen Team. Wir haben gute Konzepte für unsere Stadt – das müssen wir den Bürgerinnen und Bürgern in den kommenden Monaten deutlich machen“, äußerte sich Dörr zuversichtlich.

Aus dem amtierenden JU-Kreisvorstand wurden in Lennart Christ und Johanna Dietl zudem der stellvertretende Kreisvorsitzende und die Kreisgeschäftsführerin nominiert. „Wir haben im Bundestagswahlkampf gezeigt, was wir als Team können. Das wollen wir jetzt wieder tun. Wir freuen uns auf die kommende Herausforderung“, erklärt Christ.

v.l.n.r.: Moritz Plohberger, Lennart Christ, René Weißenberger, Katharina Dörr, Johanna Dietl, Philipp Rudi<br />es fehlt: Nadine Schmitt

v.l.n.r.: Moritz Plohberger, Lennart Christ, René Weißenberger, Katharina Dörr, Johanna Dietl, Philipp Rudi
es fehlt: Nadine Schmitt

Mit Pressereferent Moritz Plohberger, der Mitgliederreferentin Nadine Schmitt sowie Schriftführer René Weißenberger ziehen insgesamt sechs Kandidaten aus dem CDU-Nachwuchs in den Wahlkampf. „Mit diesem jungen Team wollen uns für die Interessen unserer Generation einsetzen. Unser Ziel ist es Jugendlichen zu zeigen, dass es sich lohnt politisch aktiv zu sein, wenn man etwas verändern will“, betonte Plohberger abschließend.

Weihnachtsaktion in der zentralen Notaufnahme

Über den Dächern Mannheims...

Über den Dächern Mannheims…

Den Morgen des 24. Dezembers nutzten die Mitglieder der Jungen Union (JU) Mannheim traditionell, um diejenigen zu würdigen, die aufgrund ihres gesellschaftlichen bzw. beruflichen Engagements zum Wohle der Allgemeinheit die Weihnachtsfeiertage nicht im Kreise ihrer Familie verbringen können. Zu diesem Anlass besuchten die Jungpolitiker die zentrale Notaufnahme des Mannheimer Theresienkrankenhauses. Bei ihrem Besuch drückten die Mitglieder den Medizinern und Pflegern ihre Wertschätzung für deren Einsatz aus.

Im Gespräch mit dem Team der Notaufnahme

Im Gespräch mit dem Team der Notaufnahme

„Mit unserer diesjährigen Weihnachtsaktion setzen wir eine lange bestehende Tradition fort. Nach vielen schönen Besuchen bei der Polizei, der Feuerwehr und dem Rettungsdienst wollten wir in diesem Jahr eines der Mannheimer Krankenhäuser besuchen“, erklärte der JU-Kreisvorsitzende Philipp Rudi. „Hier wird jedem Menschen 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche und eben auch an Weihnachten geholfen. Leider werden dabei manchmal diejenigen vergessen, die dafür Tag und Nacht im Einsatz sind. Wir wollen dem Ärzte- und Pflegeteam der Notaufnahme des Theresienkrankenhauses für diesen Einsatz für die Gesellschaft ‚Danke‘ sagen“, so Rudi weiter.

Pflegekräftemangel und Überlastung der Notaufnahmen sind nur einige der vielen Themen, die in Deutschland zurzeit diskutiert werden. Bei einem kurzen Rundgang vor Ort kam der CDU-Nachwuchs mit dem diensthabenden Personal ins Gespräch. „Wir wollten die Gelegenheit nutzen und uns ein Bild der Lage vor Ort machen. Die Eindrücke aus dem Rundgang und den Gesprächen werden wir in unsere Arbeit einfließen lassen“, äußerte sich Lennart Christ, stellvertretender JU-Kreisvorsitzender.

Über den Dächern Mannheims...

Über den Dächern Mannheims…

Die anwesenden Mitglieder der Jungen Union zeigten sich überzeugt: „Mit großem Engagement sind Krankenschwestern, Ärzte, Altenpfleger, Rettungsdienstmitarbeiter, Feuerwehrleute, Polizisten und viele weitere für unsere Gesundheit, Sicherheit und Mitmenschen bei der Arbeit, während wir in Ruhe Weihnachten feiern können. Dafür sollten wir alle wirklich sehr dankbar sein.“ Ein Höhepunkt war der Besuch des Hubschrauberlandeplatzes auf dem Dach des Krankenhauses. Abschließend überreichte die Delegation des CDU-Nachwuchses dem Team vor Ort einen großen Präsentkorb mit zahlreichen weihnachtlichen Leckereien.

Stimmungsvolle Weihnachtsfeier

Traditionelle Feuerzangenbowle

Traditionelle Feuerzangenbowle

Die Junge Union Mannheim ließ im Rahmen einer stimmungsvollen Weihnachtsfeier am 10. Dezember in ihrem Stadtbüro das vergangene Jahr Revue passieren und wagte einen ersten Ausblick auf die Herausforderungen des nächsten Jahres. Zusammen mit Stadtrat Thomas Hornung, der als Schirmherr für die Veranstaltung gewonnen werden konnte, diskutierten die Jungpolitiker bei Deftigem, einer Tasse Glühwein und Lebkuchen über die Pläne für die nächsten Wochen und Monate.

„Wir können auf erfolgreiche 12 Monate zurückblicken“, zeigte sich der JU-Kreisvorsitzende Philipp Rudi zufrieden. Die Junge Union Mannheim hat sich im Laufe des Jahres in einer Vielzahl von Veranstaltungen mit den aktuellen politischen Fragestellungen auf internationaler, nationaler und kommunaler Ebene beschäftigt. Die ersten Monate waren von Diskussionen über die inhaltliche und personelle Ausrichtung der neuen großen Koalition auf Bundesebene geprägt. Nach der Neuwahl des Kreisvorstandes im vergangenen Mai stand dann die eigene inhaltliche Neuausrichtung der Jungkonservativen unter anderem mit Veranstaltungsblöcken zu den Themen Verkehr, Arbeit und Sportpolitik ganz oben auf der Tagesordnung. „Durch viele Informations- und Diskussionsveranstaltungen konnten wir uns ein differenziertes Bild von den Problemen und Möglichkeiten in unserer Stadt machen. Die Probleme, unsere Vorstellungen und Ideen haben wir in den letzten Tagen anschließend in einem Kommunalwahlprogramm zu Papier gebracht“, erklärtet Rudi. „Bei unserem für Anfang Januar geplanten Kreistag wollen wir dieses Programm beschließen, um jungen Menschen zu zeigen, wofür wir stehen“, so Rudi weiter.

Stadrat Thomas Hornung

Stadrat Thomas Hornung

Die inhaltliche Ausrichtung der Jungen Union Mannheim stand sodann auch im Mittelpunkt der Diskussion mit Stadtrat Thomas Hornung. Ziel sei eine generationengerechtere Politik und die stärkere Einbindung der jungen Generation in die politischen Entscheidungsprozesse. „Neben aktuellen Herausforderungen werden häufig die mittel- und langfristigen Aufgaben vergessen, die ebenfalls angepackt werden müssen. Dabei geht es um all die Fragen, deren Auswirkungen die jetzige junge Generation zu spüren bekommen wird,“ gab Hornung zu bedenken. Themen, wie Verkehrsinfrastruktur, Umweltschutz und Stadtentwicklung seien so eng miteinander verwoben, dass sie nur gemeinsam betrachtet werden könnten. Dieser Themenkomplex werde die Stadt in den nächsten Jahrzehnten besonders beschäftigen. Die Bewältigung der Herausforderungen dürfe jedoch nicht aufgeschoben werden, sondern müsse bereits jetzt in Angriff genommen werden.

Daneben seien auch in den Bereichen Kinderbetreuung und Wohnungsbau erhebliche Investitionen notwendig, um die Stadt Mannheim zukunftsfest zu machen. Die entstehenden finanziellen Kosten dürften dabei jedoch nicht allein auf die heranwachsende Generation abgewälzt werden, sind sich die Mitglieder der Jungen Union einig. Am Anfang eines jeden städtischen Projekts müsse dieses auf seine Nachhaltigkeit überprüft und eine faire Lastenverteilung sichergestellt werden. Um dies zu gewährleisten, sei es erforderlich, dass die heranwachsende Generation stärker in die Entscheidungsprozesse eingebunden wird, weshalb sich auch Mitglieder der Jungen Union Mannheim um aussichtsreiche Listenplätze bei der CDU Mannheim für die bevorstehenden Gemeinderatswahlen bewerben werden. Das eigene Grundsatzprogramm der Nachwuchspolitiker soll dabei helfen, die Interessen der jungen Generation stärker im politischen Diskurs der Stadt zu verankern. „Mit dem Programmentwurf der Jungen Union Mannheim für die Kommunalwahl ist eine sehr gute Basis gelegt“, zeigte sich Hornung beeindruckt.

JU mit sehr guten Ergebnissen beim CDU Kreisparteitag

Ein Teil der JUler im neuen CDU Kreisvorstand

Ein Teil der JUler im neuen CDU Kreisvorstand

Über den Ausgang des vergangenen Kreisparteitags der CDU Mannheim besteht bei der Jungen Union (JU) Mannheim viel Grund zur Freude. In der Feudenheimer Kulturhalle konnte sich der Parteinachwuchs im Rahmen der Neuwahlen des Kreisvorstandes einige Posten im neuen Vorstand sichern.

Nikolas Löbel MdB wurde mit knapp 89 % für weitere zwei Jahre zum Kreisvorsitzenden gewählt. Mit Stadträtin Katharina Dörr stellt die Junge Union ab sofort zudem auch die stellvertretende Kreisvorsitzende. Thorsten Bock wurde als Finanzreferent im Amt bestätigt.

Der amtierende JU-Kreisvorsitzende, Philipp Rudi, durfte sich mit 96,9 % über das beste Ergebnis des Abends bei seiner Wiederwahl zum Internetreferenten freuen. Sein Stellvertreter Lennart Christ wird dem neuen Vorstand darüber hinaus als Beisitzer angehören.

„Es freut mich sehr, dass so viele aktuelle und ehemalige JUler im Kreisvorstand der CDU vertreten sind. Das zeigt, wie wichtig unserer Arbeit ist“, zeigt sich Rudi begeistert.

Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs in Mannheim

Die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs in Mannheim stand im Mittelpunkt eines Veranstaltungsblocks der Jungen Union (JU) Mannheim an den beiden vergangenen Montagen. Am 5. November besuchte die Mannheimer Gruppe zunächst die Bürgerinformationsveranstaltung zum Ausbau des Mannheimer Stadtbahnnetzes und der Anbindung der neuen Stadtquartiere im Stadthaus N1. Eine Woche später, am 12. November, stand Marcus Geithe, der als Geschäftsführer der MKB Mannheimer Kommunalbeteiligungen GmbH für die Steuerung und Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs verantwortlich ist, den Nachwuchspolitikern Rede und Antwort rund um die ÖPNV-Angebote der Zukunft.

Marcus Geithe
Geschäftsführer der MKB Mannheimer Kommunalbeteiligungen GmbH

In Zeiten, in denen in vielen deutschen Städten Dieselfahrverbote drohen oder bereits in Kraft getreten sind, die Gefahren durch den menschengemachten Klimawandel stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken und der Zuzug von immer mehr Menschen vom Land in die Städte die Verkehrswege belastet, ist es Aufgabe der Politik, bestehende umweltfreundliche Verkehrskonzepte auszubauen und neue, ökologische Verkehrskonzepte zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund stand der geplante Ausbau der Stadtbahn bis 2026 im Mittelpunkt der Diskussion. „Bereits Anfang 2017 waren die für 2020 prognostizierten Fahrgastzahlen erreicht“, zeigte sich Geithe vom Erfolg der letzten Netzerweiterung in Mannheim durch die Stadtbahn Mannheim Nord überrascht. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage sei ein Ausbau des ÖPNV-Netzes notwendig. Besonders am Hauptbahnhof, wo es regelmäßig zu Kapazitätsengpässen komme, sei ein Projekt zum Ausbau der Bahnsteiglänge und zur vollständigen Gewährleistung der Barrierefreiheit initiiert. Darüber hinaus sieht die städtische Planung vor, die im Zuge der Konversion entstehenden Wohn-, Arbeits- und Gewerbeflächen durch eine direkte Stadtbahnanbindung infrastrukturell zu erschließen. Erklärtes Ziel sei es, Benjamin-Franklin-Village zu einem „Muster vorbildlicher Mobilität zu machen und eine attraktive und ökologische Direktverbindung von den neuen Stadtquartieren in die Innenstadt zu gewährleisten. So werden außerdem Anreize geschaffen, auf den Kauf eines eigenen Autos zu verzichten und stattdessen auf verschiedene Mobilitätskonzepte entweder in Form von Carsharing oder Nahverkehr zurückzugreifen“, so Geithe.

Eine Verkürzung der Verkehrstakte im Bahnverkehr und der verstärkte Einsatz von Expressbahnen als Reaktion auf die gestiegene Nachfrage im öffentlichen Nahverkehr sei nur begrenzt möglich. „Wir bekommen ein Problem in Bereichen, in denen sich die Linien in der Innenstadt überlagern. Die Kapazitäten reichen nicht aus. Da sind wir an vielen Stellen bereits heute infrastrukturell an einer Grenze.“ Zumal die Stadtbevölkerung durch die Erschließung neuer Stadtteile in den nächsten Jahren weiterwachsen wird und die Ausbaukapazitäten der Stadtbahn in der Innenstadt erschöpft sind, muss neben dem auf die Innenstadt zentralistisch ausgerichteten Stadtbahnnetz der tangentiale Nahverkehr zwischen den Stadtteilen ausgebaut werden, um so die Innenstadt zu entlasten. „Im Ausbau des Nahverkehrs zwischen den Stadtteilen sehen wir Handlungsbedarf, um die Fahrzeiten hier deutlich zu verkürzen“, pflichtet der JU-Kreisvorsitzende, Philipp Rudi, bei. Auch im Hinblick auf die erhöhte Umweltverträglichkeit von Elektromobilität muss dafür der Bau weiterer Stadtbahnlinien in Erwägung gezogen werden, zeigen sich die Mitglieder der Jungen Union überzeugt. Zwar plant die Stadt Mannheim ab Dezember den verstärkten Einsatz von Bussen mit elektrischen Antriebsformen, allerdings deckt die Batteriegröße die erforderliche Tagesleistung voraussichtlich nicht ganz ab, ein zeitaufwendiges Nachladen wird notwendig und für die Batterien existiert noch kein Nachnutzungskonzept. Bei der Frage, ob sich die Elektromobilität beim Bus tatsächlich durchsetzen kann, zeigte sich auch Marcus Geithe skeptisch.

Die Zukunft des ÖPNV mit Marcus Geithe

Einen weiteren wichtigen Themenkomplex in der Diskussion stellte die Anbindung der Stadt Mannheim an Nachbarstädte und -gemeinden durch den ÖPNV dar. Während des Abrisses und der Sanierung der Ludwigshafener Hochstraßen ab 2023/2024 kann die Kurt-Schumacher-Brücke über den Rhein durch den ÖPNV nicht bedient werden, weshalb rheinüberschreitende Expresslinien und Taktverkürzungen bei den Bahnlinien über die Konrad-Adenauer-Brücke geplant sind. Zur Schaffung weiterer Kapazitäten wird über die Errichtung einer Seilbahn über den Rhein diskutiert. Um den Autoverkehr nach und aus Mannheim zu reduzieren, sollte die Anbindung der Nachbargemeinden durch den öffentlichen Nahverkehr, wie z.B. Brühl, Ketsch und Ilvesheim, wieder verstärkt in den Fokus rücken. „Die Stadt muss bei diesem Thema verstärkt auf die Nachbargemeinden zugehen, damit auch diese ihren Anteil leisten“, so Dominik Cloppenburg, Mitglied im JU-Kreisvorstand.

Um mehr Menschen zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu bewegen, müssen auch Angebote für den Weg zur Haltestelle und zurück gemacht werden. „Problematisch ist die letzte Meile, nämlich der Weg zur Haltestelle und der Weg von der Haltestelle zurück. Davon werden die Leute abgeschreckt“, zeigte sich auch Marcus Geithe überzeugt. Im In- und Ausland getestete Varianten reichen von Carsharing-Angeboten über Fahrradverleih und geteilte Tretroller bis hin zu per App georderten Shuttlebussen. Die Mitglieder der Jungen Union sind sich einig, dass ein flexibles Angebot zur Überwindung der letzten Meile die Akzeptanz des ÖPNV in der Bevölkerung erhöhen wird. „Der Ausbau des Nextbike-Angebots in den Stadtteilen und eine bessere Verfügbarkeit von Fahrrädern an den Stationen wäre hier eine sinnvolle Maßnahme“, ist sich Anna Basten, Mitglied im JU-Kreisvorstand, abschließend sicher.

„Die Deutschen waren das glücklichste Volk der Welt!“

Volles Schloss beim Festakt

„Ich kann mich noch sehr gut an die damaligen Bilder erinnern. Die Deutschen waren das glücklichste Volk der Welt!“ Unter anderem mit diesen Worten eröffnete die Generalsekretärin der Christlich Demokratischen Union (CDU) Deutschlands, Annegret Kramp-Karrenbauer, ihre mitreißende Festrede anlässlich des Tags der Deutschen Einheit. Eingeladen zum Festakt hatten sie die CDU-Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel und Torbjörn Kartes zusammen mit CDU-Fraktionsvorsitzenden Claudius Kranz und Dr. Peter Uebel.

Den 3. Oktober – die deutsche Wiedervereinigung – feierten traditionell zahlreiche Mitglieder und Gäste der beiden CDU Verbände Mannheim und Ludwigshafen im Rittersaal des Mannheimer Schlosses. Kramp-Karrenbauer schilderte zunächst ihr eigenes Empfinden der damaligen Geschehnisse und erinnerte die Anwesenden an die Eindrücke, die sie in dieser Zeit gesammelt hatte. So sprach sie beispielsweise von der Plenarsitzung des deutschen Bundestages, in der sich die Abgeordneten spontan erhoben hatten , um die deutsche Nationalhymne anzustimmen, oder die Bilder von den vielen Menschen, die vor dem Brandenburger Tor auf der Mauer gesessen hatten.

Annegret Kramp-Karrenbauer

Gleichzeitig mahnte Kramp-Karrenbauer aber auch die aktuelle Situation an: „Das Projekt Europa ist in Gefahr. Wir Deutsche müssen uns für ein geeintes Europa stark machen. Wir haben die Trennung am eigenen Leib erfahren. Nur wenn wir zusammenhalten, werden wir die noch größeren Herausforderungen auf europäischer Ebene lösen können“, so die CDU-Generalsekretärin abschließend.

Festakt anlässlich des Tags der deutschen Einheit

SU: Schüler Union Mannheim mit neuem Vorstand

Am Donnerstag, den 27. September 2018, kam die Schüler Union (SU) Mannheim zur ihrer diesjährigen Kreisjahreshauptversammlung zusammen um einen neuen Vorstand zu wählen. Die Tagesleitung übernahm der ehemalige SU-Kreisvorsitzende Lorenz Siegel. Neben vielen SU-Mitgliedern, nahmen auch der JU-Kreisvorsitzende Philipp Rudi, der ehemalige SU-Landesvorsitzende Tobias Bunk, sowie der amtierende stellvertretende Landesvorsitzende Noah Castioni als Gäste am Treffen teil.

Der neue Kreisvorstand (v.l. Valentin Hörner, Cornelius Rebmann, Karl Güniker, Noah Castioni, Leon Ebel, Joshua & Jeremias Lerch, Dorian Bednar)

Nach fast zwei Jahren an der Spitze gab der Kreisvorsitzende Jeremias Lerch sein Amt an seinen bisherigen Stellvertreter Leon Ebel ab. Lerch hatte nicht mehr kandidiert, da er zum Start des Herbstsemesters ein Studium an der Universität Wien begonnen hat. Zum neuen stellvertretenden Kreisvorsitzenden wurde Valentin Hörner gewählt. Das Amt des Finanzreferenten wird fortan Karl Güniker bekleiden, der erstmals im Vorstand vertreten ist. Zudem wird Noah Castioni neuer Kreisgeschäftsführer und Cornelius Rebmann bleibt weiterhin Schriftführer. Vervollständigt wird der Vorstand durch die Beisitzer Dorian Bednar, sowie die beiden Brüder Joshua und Jeremias Lerch.

Jeremias Lerch eröffnete die Sitzung mit einem Überblick über die geleistete Arbeit während seiner Amtszeit. Besonders hob er die gemeinsam mit der Jungen Union Mannheim durchgeführte Veranstaltung mit den Landesvorsitzenden der Jungen Philologen, sowie die erfolgreiche Zusammenarbeit mit anderen Kreisverbänden bei verschiedenen Treffen hervor, wie beispielsweise der Süd-West-Konferenz und dem Landesausschuss. Auch wenn es ihn studienbedingt in eine andere Großstadt zieht, möchte er weiterhin seine Erfahrung in den zukünftigen Kreisvorstand einbringen.

Der neugewählte Kreisvorsitzende Leon Ebel

In seiner Vorstellungsrede betonte Leon Ebel, dass die Schüler Union sich auch weiterhin für ein dreigliedriges, leistungsorientiertes Bildungssystem einsetzen müsse. „Die rot-grünen Bildungsreformen haben bis heute tiefe Spuren hinterlassen. Wir müssen alles dafür tun, dass das baden-württembergische Bildungssystem wieder seine Spitzenposition im Ländervergleich einnimmt“, so Ebel weiter. Er hält es für dringend notwendig, die verbindliche Grundschulempfehlung wiedereinzuführen und neue Lehrerstellen zu schaffen.

Ebel beendete den Abend, indem er sich bei dem bisherigen Kreisvorsitzenden Jeremias Lerch für sein tatkräftiges Engagement bedankte und betonte, sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit zu freuen.

Vier Tage in der Hauptstadt!

Dokumentationszentrum Topographie des Terrors

Dokumentationszentrum Topographie des Terrors

Vier spannende Tage verbrachten die Mitglieder der Jungen Union (JU) Mannheim auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel MdB und des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung in Berlin. Der Schwerpunkt der Tagung für politisch Interessierte vom 23.09. – 26.09.2018 in der Bundeshauptstadt lag dabei auf der politischen Historie Deutschlands.

Auf der Agenda stand zunächst eine Führung durch das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors. Dort informierten sich die Teilnehmer eindrücklich über die Institutionen, die verantwortlich für die grausamen Verbrechen während der Zeit der nationalsozialistischen Terrorherrschaft waren. Die perfiden Methoden von Schutzstaffel (SS), Sturmabteilung (SA), Geheimer Staatspolizei (Gestapo) und der anderen Beteiligten der NS-Zeit, mit denen unzählige Menschen verfolgt, gefoltert und ermordet wurden, haben die Teilnehmer dabei nachdrücklich erschüttert.

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Mit dem anschließenden Besuch der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit (Stasi) wanderte der Fokus der Tagung auf die Nachkriegszeit. Vor Ort ist inzwischen die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen entstandenen. Dort konnten die mitgereisten JU-Mitglieder während einer Führung über das Gelände mit einem anwesenden Zeitzeugen ausführlich über die kriminellen Machenschaften der Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik reden. Besonders schockiert waren dabei alle über den im Keller angelegten, fensterlosen feuchtkalten Zellentrakt (dem sog. „U-Boot“). Mit Schlafentzug, stundenlangem Stehen, jahrelangem Arrest oder Aufenthalt in Wasserzellen wurden dort zu Zeiten der DDR Geständnisse von den Häftlingen erzwungen.

Parlamentshistorische Ausstellung

Parlamentshistorische Ausstellung

Einen Überblick über die bewegte Vergangenheit Deutschlands konnten die Tagungsteilnehmer außerdem noch einmal bei einem Besuch der Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege – Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“ bekommen. „Uns ist bewusst, dass es unsere Aufgabe ist, unsere freiheitliche demokratische Grundordnung gegen die Feinde der Verfassung zu verteidigen“, zeigte sich der JU-Kreisvorsitzende, Philipp Rudi, im Hinblick auf die deutsche Vergangenheit entschlossen.

Mit den Informationsgesprächen im Auswärtigen Amt und im Bundesrat begann anschließend der Teil der Tagung, der sich mit der politischen Gegenwart auseinandersetzte. Vor Ort wurde den Anwesenden der Umfang der diplomatischen Arbeit des Auswärtiges Amtes im In- und Ausland präsentiert. „Angesichts zahlreicher aktueller internationaler Krisen sind gute multilaterale Beziehungen von größter Bedeutung“, äußerte sich Gernot Wilken, Teilnehmer und JU-Vorstandsmitglied, nach dem Vortrag des Referenten in der Diskussion mit den anderen Reiseteilnehmern.

Gruppenfoto im Auswärtigen Amt

Gruppenfoto im Auswärtigen Amt

Abschließend besuchten die JU-Mitglieder noch eine Plenarsitzung des 19. Deutschen Bundestages und diskutierten mit dem Gastgeber der Reise, Nikolas Löbel MdB, aktuelle tagespolitische Themen. Das besondere Augenmerk der Diskussion lag dabei auf bundespolitischen Themen, die Mannheim besonders betreffen. „Die Vertretung Mannheims in Berlin und der Welt liegt bei Nikolas Löbel in guten Händen“, sind sich die mitgereisten JU-Mitglieder abschließend sicher.

Sportpolitischer Jour fixe mit Uwe Kaliske

Sporpolitischer Jour fixe mit Uwe Kaliske

Im Gespräch mit dem Fachbereichsleiter

Die Situation der Mannheimer Sportstätten und die unter Jugendlichen offenkundig abnehmende Begeisterung für Bewegung im Alltag waren die beiden großen Gesprächsthemen am vergangenen Montag. Auf Einladung der Jungen Union (JU) Mannheim gastierte mit Uwe Kaliske der Leiter des Fachbereichs Sport und Freizeit der Stadt Mannheim bei den Nachwuchspolitikern. Gemeinsam wurde die aktuelle Entwicklung, sowohl auf Mannheims Sportanlagen, als auch in gesellschaftlicher Hinsicht eingeordnet.

Als „besorgniserregend“, bezeichnete Philipp Rudi, Kreisvorsitzender der JU-Mannheim, die Tatsache, dass 15 Prozent der in Deutschland lebenden Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 3 und 17 Jahren mittlerweile übergewichtig sind – 6,3 Prozent davon gar adipös. „Wir müssen von politischer Seite die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen, um diesem Trend entgegenzuwirken“, stellte Rudi klar. Den Anfang müsse man vor der eigenen Haustüre machen, indem das Angebot auf kommunaler Ebene höchstmöglichen Ansprüchen genüge. Uwe Kaliske klärte die anwesenden Mitglieder der JU zunächst über den konkreten Status Quo in Sachen Mannheimer Sportanlagen auf: „Der von mir geführte Fachbereich 52 ist dafür zuständig, sowohl Außen- als auch Hallenanlagen zu verwalten. Dazu zählen neben Sportplätzen und -hallen auch Frei- und Hallenbäder sowie Eisflächen.“ Alle Sportstätten würden von der Stadt Mannheim im Rahmen der freiwilligen Selbstverwaltungsaufgaben geführt. Die Stadt sei demnach nicht verpflichtet, Sportstätten zu betreiben und könne über die Pflege – ob überhaupt und wie im Detail – entscheiden. „Diesen Umstand muss man im Hinterkopf behalten“, gab Kaliske zu bedenken. „Vergleicht man das Angebot der Stadt Mannheim in diesem Bereich mit dem Angebot der umliegenden Gemeinden, wird deutlich, dass wir in Mannheim bereits einen sehr hohen Einsatz leisten“, so Kaliske weiter. Die Problematik verlagert sich damit von der Quantität des Angebots in Richtung Qualität. Eine entscheidende Rolle spielt dabei nicht zuletzt der finanzielle Faktor.

Vor diesem Hintergrund diskutierten die anwesenden Mitglieder über die aktuelle Bäder-Situation. Das derzeitige städtische Konzept sieht neben der Schließung einzelner Vorort-Bäder den Um- und Ausbau des Herzogenriedbads für rund 100 Millionen Euro vor. Entstehen soll ein großes modernes Kombibad. Im Ergebnis würde damit die in Mannheim zur Verfügung stehende Wasserfläche wachsen – ein womöglich entscheidender Schritt in Richtung höhere Qualität.

Eine zunehmend wachsende Problematik ergibt sich darüber hinaus durch den schulischen Schwimmunterricht. Insbesondere an Grundschulen kommen Stunden im Hallenbad zu kurz – für die Junge Union eine der Kernursachen der gesundheitlichen Entwicklung unter Kindern und Jugendlichen. Fachbereichsleiter Kaliske verwies in diesem Zusammenhang auf fehlendes Personal an den Schulen. „Es mangelt an Lehrkräften, sodass der Schwimmunterricht oft nicht gestemmt werden kann. Dazu kommt, dass der Stundenplan oft nicht genug Platz für Schwimmstunden vorsieht.“ Schlussendlich führe dies dazu, dass die Schulen oft kaum bis gar keine Schwimmhallenzeiten mehr anfragen. Für die Junge Union ist klar, dass diese Entwicklung schnellstmöglich gestoppt werden muss. „Fehlendes Personal darf kein Multiplikator wachsender gesundheitlicher Probleme unter Jugendlichen sein“, so Lennart Christ, stellvertretender Vorsitzender JU-Mannheim. „Wir werden für den kommenden Landestag der Jungen Union Baden-Württemberg hierzu einen Antrag formulieren“, versprach deshalb Philipp Rudi. „Für Sport- und Schwimmunterricht vor allem an Grundschulen müssen künftig mehr Wochenstunden eingeplant und entsprechend mehr Sport- und Schwimmlehrer eingestellt werden“, zeigte sich Rudi entschlossen. Die Junge Union dankte Uwe Kaliske abschließend für den interessanten Einblick in die Situation aus Sicht der Stadt Mannheim.

© Junge Union Baden-Württemberg