Ausbaus des GKM mittelfristig die beste Lösung

Junge Union zu Besuch im Großkraftwerk Mannheim (GKM)

„Unumstritten gehört den regenerativen Energien die Zukunft. Aber um den mittelfristigen Energiebedarf der Bevölkerung und der Wirtschaft decken zu können, ist eine positive Entscheidung für den Neubau des Steinkohleblocks 9 durch das Großkraftwerk Mannheim die beste, die wir in unserer heutigen Zeit, auch im Sinne der kommenden Generationen, treffen können“, so der JU-Chef Nikolas Löbel. Die Junge Union kam auf Einladung der beiden Vorstände des Großkraftwerkes Mannheim (GKM) Wolfgang Frey und Dr. Karl-Heinz Czychon zu einem Besuch mit anschließendem Gespräch in den Mannheimer Energietempel. Mit an Bord waren auch die Kreisverbände Ludwigshafen und Rhein-Neckar. Dabei erläuterten die beiden GKM-Vorstände die Notwendigkeit der Energiegewinnung aus Steinkohle sowie die Wichtigkeit eines weiteren Blocks für eine noch effizientere und umweltschonendere Kohleverbrennung. „Die Bundesregierung erklärt zwar, der Energiebedarf werde bis zum Jahr 2020 sinken, das glaube ich aber ehrlich gesagt nicht. Und selbst wenn diese Aussagen zutreffen, reichen regenerative Energiequellen nur für rund 30% des Stromverbrauches. Daher sind wir auf fossile Energiestoffe und deren Verwendung auch weiterhin angewiesen“, so der technische Vorstand Dr. Karl-Heinz Czychon. „Deutschland und auch das Land Baden-Württemberg müssen also auf die Steinkohle bauen und dabei ist das GKM aufgrund seiner regionalen Lage und seiner bestehenden Infrastruktur der beste Standort für diese Zukunftsinvestition mit einem Volumen von über 1,2 Mrd. Euro“, ergänzt der kaufmännische Vorstand Wolfgang Frey. Die Vorstände freuten sich über die großartige Unterstützung der Jungen Union im Vorfeld zur Bürgerversammlung der Stadt Mannheim und machten dabei klar, dass es auch ihnen um einen umweltschonenden Umgang mit den vorhandenen Ressourcen gehe, es dabei aber auf eine ideologiefreie Umstellung von fossilen auf regenerative Stoffe. So auch die Überzeugung der CDU-Nachwuchspolitiker. „Wir leben in einer Zeit des Klimawandels, in einer Zeit des umweltpolitischen Umdenkens. Und dennoch leben wir eben auch in einer Zeit, in der die Politik und nicht zuletzt die Energiewirtschaft eine gewisse Grundversorgung für unsere Gesellschaft gewährleisten müssen. Wegen der fast ausschließlichen Verwendung von Steinkohle als Primärenergie sorgt das Großkraftwerk für eine ressourcenschonende und umweltfreundliche Energie- Umwandlung sowie sichere und preisgünstige regionale Elektrizitäts- sowie Wärmeversorgung durch die sog. Kraft-Wärme-Kopplung. Mit diesen Vorraussetzungen ist ein Neubau im Großkraftwerk unumgänglich, sonst gehen irgendwann nicht nur im GKM die Lichter aus, sondern auch in der Parteizentrale der Grünen, so JU-Chef Löbel.

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