Außenpolitischer Jour fixe mit Dr. Karl A. Lamers MdB

Die vielen Krisenherde und die damit verbundenen Flüchtlingsbewegungen waren Thema des sicherheits- und verteidigungspolitischen Jour fixe mit dem Heidelberger Bundestagsabgeordneten Dr. Karl Lamers. Als stellvertretender Vorsitzender des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag und ehemaliger Präsident der Parlamentarischen Versammlung der NATO berichtete Dr. Lamers über Eindrücke, die er durch viele Gespräche und Reisen in die Ukraine, die baltischen Staaten, aber auch den Nahen Osten sammeln konnte. Auch die russische Machtpolitik, zuletzt in Syrien anschaulich zu beobachten, war Thema am Montag Abend.

Natürlich wurde auch die Flüchtlingskrise umfassend diskutiert. Während man mit den vom Bundestag beschlossenen Maßnahmen, u.a. Geld- in Sachleistungen umzuwandeln, unberechtigte Antragsteller schneller abzuschieben und die sicheren Herkunftsstaaten auszuweiten, zufrieden war, erhofft sich die JU konkretere Maßnahmen zur Sicherung der EU-Außengrenzen sowie eine konsequente Anwendung der Dublin-Verordnung. Die Fluchtursachenbekämpfung sei ein Ziel, das verfolgt werden müsse, hier werde sich auf die Schnelle jedoch kein Erfolg einstellen, weshalb die Junge Union ihre Forderung nach einer Obergrenze für Flüchtlinge für das kommende Jahr noch einmal bekräftigte.

 

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