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Jan
02
2012

CDU-Nachwuchs sieht Nachtschwärmer in Gefahr und fordert Einsatz von privaten Sicherheitsfirmen

Junge Union besorgt um Sicherheit junger Leute in Mannheims Innenstadt

Die Mannheimer Innenstadt ist ein Verbrechensschwerpunkt. In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen auf junge Nachtschwärmer, die sich nach einem abendlichen Diskobesuch auf dem Nachhauseweg befanden. Zahlreiche Raubüberfälle beschäftigen zur Zeit die Mannheimer Polizei. Wir machen uns Sorgen, ob junge Leute nachts in unserer Innenstadt noch sicher sind”, so die Kreisvorsitzende der Jungen Union Mannheim Katharina-Sarah Dörr. Die CDU-Nachwuchsorganisation reagiert damit auf die Meldungen von Raubüberfällen, teilweise unter Einsatz von Messern oder Schußwaffen. Auch in der Silversternacht kam es erneut im Bereich der Mannheimer Innenstadt zu tätlichen Übergriffen auf junge Leute.

„Viele Innenstadtbesucher fühlen sich zunehmend unsicher und belästigt durch alkoholisierte und gewaltbereite Personen, daher fordern wir verstärkte Präsenz von Sicherheitsbeamten in der Innenstadt zu nächtlicher Stunde“ so die CDU- Nachwuchsorganisation. “Wir müssen uns diesem Thema annehmen. Wenn sich Gewalttaten in der Innenstadt häufen, sich Besucher auf den Planken als Folge nicht mehr sicher fühlen, dann ist die Stadtverwaltung aufgefordert, zu handeln. Wir müssen die Präsenz von Polizei, Kommunalem Ordnungsdienst und privaten Sicherheitskräften in der Innenstadt verstärken”, so CDU-Stadtrat Nikolas Löbel, der als jugendpolitischer Sprecher dieses Thema auch in der CDU-Fraktion diskutieren will.

“Wir müssen präventiv arbeiten und den Standort Innenstadt für Verbrecher unattraktiv machen. Dazu bedarf es einer abgestimmten Strategie zwischen Stadt, Polizei einerseits und Clubbesitzern sowie Gastronomen andererseits”, so Löbel und Dörr.Für die CDU- Nachwuchspolitiker liegt der Ball damit nicht nur bei der Polizei. “Die Mannheimer Polizei ist schon heute sehr bemüht, aber das Personal reicht nicht aus. Daher sollten wir auch über den Einsatz von privaten Sicherheitsfirmen nachdenken, die nachts für Sicherheit und Sauberkeit in der Innenstadt sorgen”, so der Vorschlag von CDU-Stadtrat Nikolas Löbel. Finanziert werden könne dieser Einsatz durch eine Umlage der Betreiber von Bars, Clubs und Diskotheken, so der CDU-Nachwuchs. “Wir brauchen mehr Sicherheit. Dazu können lokale Alkoholverbote, Videoüberwachung, aber am besten immer noch eine verstärkte Präsenz von Sicherheitsleute sorgen”, so Löbel und Dörr abschließend.

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